Unesco-Welterbe

Jetzt wird der Aachener Dom gekärchert

Kärcher wird am Aachener Dom aktiv und reinigt die Karls- und Hubertuskapelle.Bildunterschrift anzeigen
Kärcher wird am Aachener Dom aktiv und reinigt die Karls- und Hubertuskapelle.

Kärcher hat ein weiteres großes Reinigungsprojekt gestartet. Das Unternehmen aus Winnenden reinigt im Rahmen eines Modellprojekts mit der Deutschen Unesco-Kommission die Karls- und Hubertuskapelle des Aachener Doms. Die restauratorische Reinigung soll die 540 Jahre alte Kapelle von steinschädigenden Verschmutzungen befreien.
Die Arbeiten werden voraussichtlich zwei Monate andauern. Eine Fachjury des Modellprojekts wählte die Karls- und Hubertuskapelle im Rahmen eines Wettbewerbs zum Erhalt des Uncesco-Welterbes aus.
Mit reinem Wasser wird die Kapelle in einem ersten Schritt von oben nach unten vorgereinigt. Drei Heißwasser-Hochdruckreiniger werden dafür den biologischen Bewuchs - Algen, Flechten und Moose - von den Kalk- und Sandsteinoberflächen entfernen. Für die anschließende Hauptreinigung wechseln die Kärcher-Reinigungsexperten zum Partikelstrahlverfahren. Dabei werden die hartnäckigen schwarzen Gipskrusten mit sehr feinem Glaspudermehl und mit Hilfe von komprimierter Luft bei einem Druck von 3-5 bar behutsam abgetragen.

Wissenschaftlich begleitet


Das zweijährige Modellprojekt wird von wissenschaftlichen Untersuchungen und Bildungsprojekten begleitet: Unter der Federführung der Hochschule für Technik Stuttgart werden verschiedene Experten wissenschaftliche Analysen an der Fassade der Kapelle durchführen.
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