Neubau in Kassel

Das Deutsche Tapetenmuseum bekommt ein eigenes Gebäude

Klare Zusagen, erfreute Gesichter. Minister Boris Rhein (l.) und Ullrich Eitel, Vorstandsvorsitzender des Verein Deutsches Tapetenmuseum, haben im Ministerium in Wiesbaden über das Bauprojekt gesprochen.Bildunterschrift anzeigen
Klare Zusagen, erfreute Gesichter. Minister Boris Rhein (l.) und Ullrich Eitel, Vorstandsvorsitzender des Verein Deutsches Tapetenmuseum, haben im Ministerium in Wiesbaden über das Bauprojekt gesprochen.

In Kassel wird das deutsche Tapetenmuseum gebaut. Das Hessische Ministerium für Kunst und Kultur hat das Neubauprojekt im Haushalt 2017 vermerkt. Zunächst stehen eine Mio. € für weitere Planungen und einen europaweiten Architektenwettbewerb zur Verfügung. In dem neuen Museum am Brüder-Grimm-Platz soll die Sammlung des Vereins Deutsches Tapetenmuseum untergebracht werden. Die seit 1923 aufgebaute Kollektion von rund 23.000 historischen Wandbekleidungen war bis 2009 im Hessischen Landesmuseum in Kassel untergebracht. Wegen dessen Grundsanierung befindet sie sich jedoch seither im Depot.
Inzwischen gab es bereits ein weiteres Gespräch des Vereins unter dem Vorsitz von Ullrich Eitel mit dem hessischen Kunst- und Kulturminister Boris Rhein. Nach Angaben des Vereins könnten 2019 erste Bauaufträge vergeben werden, Baubeginn könnte 2020 sein. Der Name Deutsches Tapetenmuseum soll durch den Zusatz Museum für Raumkunst ergänzt werden.
Der Neubau wird, so der Plan, die historische Torwache am Grimmplatz einbeziehen. Die ursprüngliche Wohnung der Brüder Grimm soll dazu authentisch wieder hergestellt werden.
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