Badmöbel und Spiegelschränke

Titze-Studie sieht Wachstum

01.09.2017

Die inländische Marktversorgung für Badmöbel und Spiegelschränke hat nach ihrem deutlichen Anstieg um fünf Prozent im Jahr 2016 mit 510 Mio. € zu Herstellerabgabepreisen netto erstmalig die Schallmauer von 500 Mio. € durchbrochen. Der Wert entspricht einem Bruttohandelsvolumen von 1.262 Mio. €. Auch 2017 wird wieder eine positive Entwicklung in Höhe von rund drei Prozent erwartet. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuell in der 13. Auflage erschienene  Studie der Unternehmensberatung Titze GmbH aus Neuss. Grund für den Optimismus liefern die guten Rahmenbedingungen des Badmarktes. Die Anzahl der Baugenehmigungen im Hochbau lässt seit 2011 eine Steigerung erkennen, die 2016 mit 387.000 genehmigten Wohnungen einen Höchstwert für die letzten zehn Jahre erreicht hat. Als besonderer Treiber erweist sich der private Wohnungsbau, der vor allem von der Niedrigzinsphase profitiert.
Jährlich werden mehr als 500.000 Bäder von Sanitärfachbetrieben komplett renoviert. Darin, so Titze, seien die renovierungswilligen Kunden, die andere Vertriebswege für Bad- und Sanitärprodukte bevorzugen, wie die Bau- und Heimwerkermärkte und den Onlinehandel, noch gar nicht mitgezählt.
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