Tapeten-Kartell

VDT kritisiert Urteil des Düsseldorfer OLG

Das Deutsche Tapeten-Institut bedauert das Urteil des Düsseldorfer Oberlandesgerichts im Bußgeldverfahren gegen Vertreter der Tapetenindustrie.Bildunterschrift anzeigen
Das Deutsche Tapeten-Institut bedauert das Urteil des Düsseldorfer Oberlandesgerichts im Bußgeldverfahren gegen Vertreter der Tapetenindustrie.
13.10.2017

Das Deutsche Tapeten-Institut (VDT) bedauert das gestrige Urteil des Düsseldorfer Oberlandesgerichts im Bußgeldverfahren gegen Vertreter der deutschen Tapetenindustrie (wir berichteten). Nachdem im Vorfeld drei von ursprünglich fünf Tatvorwürfen fallen gelassen wurden, stelle das Urteil, so das Institut, "für die Branche eine negative Überraschung dar: Es wurden wie vom Kartellamt gefordert teils erhebliche Bußgelder gegen zwei Unternehmen (A.S. Création und Marburger) sowie persönlich betroffene Unternehmensvertreter und den Verband der Deutschen Tapetenindustrie e. V. verhängt."
Ullrich Eitel, Vorsitzender des VDT, kommentiert: "Wir sind von diesem Urteil sehr enttäuscht, denn wir sind nach wie vor der Auffassung, dass an den Vorwürfen nichts dran ist und dass unsere Branche sich rechtlich immer einwandfrei verhalten hat. Wir werden die schriftliche Begründung abwarten und diese genau prüfen". Nach siebenjähriger Verfahrensdauer mit erheblichen finanziellen und persönlichen Belastungen wolle sich die Branche nun wieder mit voller Kraft auf die Verbraucher konzentrieren, die von den Vorteilen moderner Tapeten überzeugt werden sollen, so das VDT.
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