Logistik

Synlog fordert kooperativen Ansatz

Im Bereich der Konsumgüterindustrie sind die Bestände in der Supply Chain in den vergangenen Jahren immer weiter gesunken. Das stark wachsende E-Commerce-Geschäft, analysiert Synlog, hat dabei den Trend zu immer kleineren Losgrößen bei immer höherer Bestellfrequenz weiter verstärkt.Das Ergebnis spiegele sich derzeit auf dem Transportmarkt wider: die Auslastung der LKW verschlechtert sich und die Kapazitäten der Paketzustellfahrzeuge für die letzte Meile sind nahezu erschöpft.In dieser angespannten Situation steht die Logistikbranche jetzt vor einem weiteren Problem - es fehlen die Fahrer.Obwohl zur Verfügung stehend, wird Frachtraum durch diesen Engpass nicht mehr zum Rollen gebracht. Die so erzwungene Verdichtung des nun knappen Laderaums führe zu vermehrten verlängerten Laufzeiten, Spätlieferungen und Lieferqualitätseinbußen, was sich in steigenden Schadensquoten niederschlage, so Synlog. Eine schnelle Lösung für die sich angesichts der anstehenden Feiertage und des Winterwetters weiter verschärfende Situation in der Supply Chain sei nicht in Sicht.Kostensteigerungen beim Transport werden die Folge sein, wenn die Partner in der Wertschöpfungskette in Zukunft die weiter steigenden Anforderungen an qualitativ hochwertige Lieferungen on-time/in-full erfüllen wollen, glaubt Synlog.Langfristige Lösungen würden sich nur durch starke Kooperationen in der Supply Chain umsetzen lassen. Mehr Bündelung durch mehr kooperierende Versender und Transporteure in der Lieferkette sei das einzige Erfolgsmodell der Zukunft. Synlog, heißt es weiter, sei bereit, diesen Weg zu gehen - Verlader, Logistikdienstleister und Handel seien aufgerufen, diesen kooperativen Ansatz zu stärken.
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