Rekordumsatz 2017

Auch Akku-Geräte für Privatanwender treibt Stihl-Umsatz nach oben

Stihl-Vorstandsvorsitzender Dr. Bertram Kandziora präsentiert die Stihl MS 500i, die weltweit erste Benzin-Motorsäge mit elektronisch gesteuerter Kraftstoffeinspritzung.Bildunterschrift anzeigen
Stihl-Vorstandsvorsitzender Dr. Bertram Kandziora präsentiert die Stihl MS 500i, die weltweit erste Benzin-Motorsäge mit elektronisch gesteuerter Kraftstoffeinspritzung.
20.04.2018

Die Stihl-Unternehmensgruppe hat 2017 einen Umsatz von 3,8 Mrd. Euro und damit erneut eine Rekordmarke erreicht. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einer Steigerung von 9,7 Prozent. Ohne Wechselkurseinflüsse hätte der Umsatzzuwachs 10,2 Prozent betragen. "Wir haben deutlich Marktanteile hinzugewonnen und unsere Spitzenposition in den Weltmärkten ausgebaut", sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Bertram Kandziora bei der Bilanz-Pressekonferenz in Waiblingen. Wachstumstreiber waren neben benzinbetriebenen Geräten auch Akku-Produkte für Privatanwender.
"Im vergangenen Jahr haben wir erstmals weltweit mehr als zehn Millionen Motoreinheiten verkauft", betonte Kandziora. Im Benzin-Segment stieg der Absatz zweistellig, bei den Akku-Produkten hat er sich mehr als verdoppelt. "Mit dem erweiterten Akku-Produktprogramm konnten wir neue Kundengruppen erschließen. Auch die neu eingeführten Akku-Produkte für private Anwender erfreuen sich großer Beliebtheit und haben weltweit einen starken Nachfrageschub ausgelöst", berichtete der Vorstandsvorsitzende.
Zu den stärksten Märkten gehörten erneut Nordamerika und Westeuropa. In Asien und Ozeanien wurde ebenfalls überdurchschnittliches Wachstum erzielt. Im deutschen Markt hat Stihl 2017 Absatz und Umsatz deutlich gesteigert. "Das Geschäft bei Motorsägen entwickelte sich erfreulich. Auch der Viking-Robotermäher iMow und die neuen Stihl-Akku-Rasenmäher, die im Zuge des Markenwechsels eingeführt wurden, stoßen bei Kunden auf positive Resonanz", erklärte der Vorstandsvorsitzende.
Im Stammhaus, der Andreas Stihl AG & Co. KG, stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 13,3 Prozent auf einen Rekordwert von 1,15 Mrd. Euro. Die Exportquote liegt mit 88,9 Prozent auf Vorjahresniveau.
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