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Glyphosat: Teileinigung in den USA

Bayer hat sich im Rechtsstreit in den USA um das Pflanzengift Glyphosat, das auch unter dem Handelsnamen Roundup vertrieben wird, mit rund drei Viertel der 100.000 Kläger geeinigt (Bild: flickr). Bildunterschrift anzeigen
Bayer hat sich im Rechtsstreit in den USA um das Pflanzengift Glyphosat, das auch unter dem Handelsnamen Roundup vertrieben wird, mit rund drei Viertel der 100.000 Kläger geeinigt (Bild: flickr).
25.06.2020

Der Pharma- und Agrarkonzern Bayer hat sich im Rechtsstreit in den USA um das Pflanzenschutzmittel Glyphosat, das unter anderem unter dem Handelsnamen Roundup vertrieben wird, mit rund drei Viertel der 135.000 Kläger geeinigt. Die Einigung soll bis zu 10,9 Milliarden Dollar kosten. Die Genehmigung eines US-Bezirksgerichts in Kalifornien steht noch aus.
Bayer hatte das US-Unternehmen Monsanto 2018 gekauft und sich damit große Rechtsrisiken um Pflanzenschutzmittel wie Glyphosat eingehandelt. Kurz nach dem Kauf klagten zahlreiche Menschen und machten Monsanto-Produkte etwa für Krebserkrankungen verantwortlich. Ein Zusammenhang ist nicht bewiesen. Die US-Umweltbehörde EPA stufte Glyphosat bei vorschriftsmäßigem Gebrauch nicht als Gesundheitsrisiko ein. Teil der Einigung ist zudem ein Expertengremium, das die Krebsgefahren erforschen soll. Die Erkenntnisse sollen für Konzern und Betroffene bindend sein. Über den Einsatz und die weitere Zulassung von Glyphosat gibt es seit geraumer Zeit auch Diskussionen in Europa.
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