IFH Consumer Check

Coronakrise beeinflusst Online-Einkaufsverhalten

Ein großer Teil der jüngeren Zielgruppe gab an, sich vor einem Kauf umfassender informiert zu haben. Bildunterschrift anzeigen
Ein großer Teil der jüngeren Zielgruppe gab an, sich vor einem Kauf umfassender informiert zu haben. 
22.09.2020

Das Einkaufsverhalten im Netz hat sich bei deutschen Konsumenten im Verlauf der Coronakrise nachhaltig verändert. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Corona Consumer Check von IFH Köln in Zusammenarbeit mit der Plattform Sitecore und der Agentur ecx.io.

Der Onlinekanal verzeichnet weiterhin großen Zuwachs – wenn auch die befragten Konsumenten aktuell wieder mehr Geschäfte aufsuchen als noch Anfang Mai oder Juni. So gaben immer noch 22 Prozent der Befragten an, Einkäufe, die sie normalerweise stationär erledigen, aktuell online zu tätigen.

Onlinekäufe erfolgen zielgerichteter

Onlinekäufen geht oftmals ein ausgiebiger Rechercheprozess voraus. Das gilt bei rund 30 Prozent der Untersuchungsteilnehmer nicht nur für Informationen das spezifische Produkt betreffend, sondern ebenso für den Onlineanbieter selbst. Auch der Kundenservice spielt eine tragende Rolle. Unter den 18-29-Jährigen hat fast die Hälfte der Befragten während der Krise mehr Onlinebewertungen gelesen.

Personalisierte Onlineangebote werden beliebter

Ein Viertel der befragten Konsumenten hat in der Coronakrise personalisierte Produkte online gekauft. Dabei sind die Smart Natives besonders empfänglich für individuell auf sie abgestimmte Angebote. Die Bereitschaft, für maßgeschneiderte Angebote auch persönliche Daten preiszugeben, ist bei der jüngeren Zielgruppe allerdings noch relativ wenig verbreitet (17  Prozent). Der durchschnittliche Wert aller befragten Zielgruppen liegt hier bei 13 Prozent.

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