„Unnötige Belastungen“

BHB warnt vor weiteren Beschränkungen und Auflagen

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Der Verband will einen zweiten Lockdown vermeiden.  
15.10.2020

BHB-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst warnt davor, die Lage für die Branchenhändler unnötig zu verschärfen. Überzogene Lockdown-Szenarien seien für die Branche ebenso unnötig gefährlich wie Nebenschauplätze wie Lieferketten- oder Kassengesetze. Schon zu Beginn der Corona-Krise im Frühjahr hätten die Bau- und Gartenfachmärkte, „weit schneller und umfangreicher als zahlreiche andere Branchen“, mit Hygiene- und schützenden Abstands- und Zutrittskonzepten agiert, unterstreicht er.

Projekte im Garten sowie umfangreiche Renovierungen und Umgestaltungen zeigten deutlich, dass die Branche ihrer Systemrelevanz mehr als gerecht werde. Gemeinsam mit dem Handelsverband Deutschland (HDE) tritt der BHB deshalb Forderungen entgegen, bei steigenden Fallzahlen die Aktivitäten des Einzelhandels erneut einzuschränken. Der BHB unterstützt den HDE auch in seinem Vorschlag für ein Belastungsmoratorium für den Handel. „Unsere Unternehmen haben derzeit alle Hände voll zu tun, unter erschwerten Bedingungen den Warenfluss und die Organisation der Standorte sicherzustellen, damit wir den Versorgungsauftrag erfüllen können“, so Dr. Peter Wüst. In dieser herausfordernden Situation sei man darauf angewiesen, dass die Politik unnötige, zusätzliche Belastungen vermeide.

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