Corona nur leicht bemerkbar

Knapp sieben Millionen Arbeitsplatten in den Top 10 Ländern Europas verkauft

Das Unternehmen hat untersucht, wie sich der Markt für Arbeitsplatten in verschiedenen europäischen Ländern entwickelt.Bildunterschrift anzeigen
Das Unternehmen hat untersucht, wie sich der Markt für Arbeitsplatten in verschiedenen europäischen Ländern entwickelt.
19.11.2020

Der Markt für Arbeitsplatten entwickelt sich mit Blick auf Materialien, Vertriebswege und Zukunftstrends in Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgien, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Polen unterschiedlich. Zu diesem Ergebnis kommt die erste von drei Marktstudien der Unternehmensberatung Titze zum Thema Arbeitsflächen, die im Herbst und Winter dieses Jahres erscheinen.

Die Top 10 Länder Europas verkaufen demnach in diesem Jahr insgesamt 6,88 Mio. Arbeitsplatten, der deutsche Anteil liegt mit 28,6 Prozent an der Spitze. Die Inlandsmarktversorgung der untersuchten Länder beträgt 1,382 Mrd. Euro. Die Corona-Krise mache sich zwar bemerkbar, falle mit einem Minus von 2,1 Prozent allerdings sehr moderat aus. Die Ursache liege im anhaltend guten Renovierungsgeschäft, so die Macher der Studie. Für die Jahre bis 2025 erwarten sie ein weiteres Wachstum von jährlich 2 bis 5 Prozent.

Materialien

Die Top 10 Hersteller erzielen 55,4 Prozent des Absatzes aller Arbeitsplatten. Marktführer sind Cosentino, Egger und Pfleiderer. Holzwerkstoffe kommen auf 580 Mio. Euro. Dahinter positionieren sich Quarzstein mit 243 Mio. Euro, Naturstein mit 215 Mio. Euro und Porzellankeramik mit 157 Mio. Euro. Die harten Materialien kommen zusammen auf 615 Mio. Euro und haben damit erstmalig den Holzwerkstoff überholt. Porzellankeramik weist in den meisten Ländern die dynamischste Steigerung auf.

Vertriebswege

Der Möbelhandel erreicht mit fast 600 Mio. Euro die Spitzenposition beim Verkauf von Arbeitsplatten. Der Küchenhandel kommt auf über 400 Mio. Euro. In Großbritannien und Frankreich wurden in den DIY-Märkten besonders hohen Umsätze erreicht, in Großbritannien galt dies zudem für den Onlinehandel.

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