Umfrageteilnehmer sehen Händler nicht in der Schuld

Kunden halten sich vielerorts nicht an Corona-Regeln

63 Prozent der Befragten gaben an, dass die Geschäfte zwar gut vorgesorgt hätten, 26 Prozent kritisierten aber, dass sich die Kunden sich nicht an die Vorgaben gehalten hätten. Bildunterschrift anzeigen
63 Prozent der Befragten gaben an, dass die Geschäfte zwar gut vorgesorgt hätten, 26 Prozent kritisierten aber, dass sich die Kunden sich nicht an die Vorgaben gehalten hätten. 
02.12.2020

Der Handel hat zwar den Rahmen für die Einhaltung der Corona-Maßnahmen geschaffen, doch diese werden von den Kunden nicht immer eingehalten. Diese und weitere Informationen liefert der aktuelle Corona Consumer Check des IFH Köln. Die Mehrheit der Kunden gab dabei an, dass die gesetzlichen Hygienemaßnahmen von den Geschäften eingehalten werden, rund ein Drittel sieht sie teilweise umgesetzt und nur sechs Prozent gar nicht. Allerdings stellten 26 Prozent der Befragten fest, dass die Maßnahmen im Einkaufsalltag nicht eingehalten wurden.

64 Prozent der Untersuchungsteilnehmer sind nicht bereit, sich in eine Schlange vor ein Geschäft zu stellen. Die Bereitschaft, vor dem Ladengeschäft auf Einlass zu warten, ist bei den 18- bis 29-Jährigen höher. 70 Prozent der über 50-Jährigen lehnen Wartezeiten vor Geschäften ab.

Auch in Punkto Bezahlvorgang haben die stationären Händler aufgerüstet. 37 Prozent der befragten Verbraucher gaben an, mehr kontaktlos mit Karte zu zahlen und 21 Prozent greifen seit Beginn der Pandemie vermehrt auf die Zahlung über das Einstecken in das Kartenterminal zurück. Auch die Zahlung mit dem Smartphone wird bei elf Prozent der Befragten immer mehr genutzt.

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