EHI-Studie

Handels-HR wird digitaler und flexibler

Dies sind aus Sicht der Personalverantwortlichen die wichtigsten Themen im Handel 2021/2022. Bildunterschrift anzeigen
Dies sind aus Sicht der Personalverantwortlichen die wichtigsten Themen im Handel 2021/2022. 
21.01.2021

Die Personalverantwortlichen des Handels haben im Corona-Jahr 2020 einen Spagat geschafft, wie Ergebnisse der EHI-Studie „Personal im Handel 2020/2021“ zeigen: Für 90 Prozent der befragten Personalverantwortlichen war zu Beginn der Pandemie die rasante Entwicklung der Ereignisse das drängendste Thema. Die Verantwortung als Arbeitgeber wurde von 70 Prozent genannt, sowie die Anpassung von Prozessen (65 Prozent). Darüber hinaus standen die veränderte Kommunikation sowie verunsicherte Mitarbeitende, Kurzarbeit und Überlastung, Krisenstabbildung, kurzfristig veränderter Personalbedarf und die Beachtung national oder regional unterschiedlicher Vorgaben plötzlich auf der Agenda. Die besonderen Umstände rückten auch Themen wie Führung, die Bedeutung von Human Resources (HR) und Weiterbildung verstärkt in den Fokus.

80 Prozent der Befragten nennen die Digitalisierung, die durch die Corona-Pandemie einen Schub bekommen hat, für 2021/2022 als das wichtigste Thema der HR im Handel. Personalentwicklung wird von 70 Prozent der Verantwortlichen genannt, gefolgt von HR-Software, die 50 Prozent nennen. Bei den Investitionen, die 2021/2022 geplant sind, liegen Personalentwicklung mit 70 Prozent vorn, gefolgt von HR-Software (60 Prozent). In die Bereiche Recruiting, Employer Branding und Digitalisierung planen je 20 Prozent der Befragten zu investieren.

Gefragt nach den Veränderungen, die die Corona-Krise überdauern werden, geben 65 Prozent der HR-Verantwortlichen an, dass das Work Design auch zukünftig von Flex-Work und digitaler Kommunikation geprägt sein wird. 30 Prozent sehen aber, dass die persönliche Begegnung auch nach Corona ein Baustein im Work Design sein wird.

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