Umsatzplus von 14,6 Prozent in Deutschland

Leifheit wächst zweistellig

Der Wäscheständer Pegasus ist eines der Beststeller-Produkte, das auch im kommenden Jahr weiter im Fokus der Verbraucherwerbung stehen soll. Bildunterschrift anzeigen
Der Wäscheständer Pegasus ist eines der Beststeller-Produkte, das auch im kommenden Jahr weiter im Fokus der Verbraucherwerbung stehen soll. 
24.03.2021

Die Leifheit AG hat heute ihre finalen Zahlen für das Geschäftsjahr 2020 veröffentlicht. So erwirtschaftete das Unternehmen im vergangenen Jahr 271,6 Mio. Euro, eine Steigerung von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2019: 234,0 Mio. Euro). Dabei verzeichnete der Anbieter von Haushaltsprodukten in allen Regionen ein zweistelliges Wachstum. In Deutschland erzielte Leifheit auf Jahressicht einen Umsatz in Höhe von 107,2 Mio. Euro, was einer Steigerung von 14,6 Prozent entspricht (2019: 93,5 Mio. Euro). Zudem konnte der Hersteller mit einem Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) in Höhe von 18,8 Mio. Euro das Konzern-EBIT im Vorjahresvergleich fast verdoppeln (2019: 9,9 Mio. Euro).

Trotz dieser positiven Zahlen sei Covid-19 auch für sie stark spürbar gewesen, berichtete der Vorstandsvorsitzende Henner Rinsche. Zum einen bei den Absatzkanälen durch die Schließung zahlreicher Märkte, zum anderen habe es Kostensteigerungen gegeben. So seien die Preise für Stahl und Kunststoff sowie die Transportkosten stark angestiegen, aber auch die Produktionskosten hätten sich erhöht, beispielsweise durch Hygienevorkehrungen an den einzelnen Standorten wie vermehrte Tests. „Es ist uns gelungen, unsere Kunden trotz der pandemiebedingten Herausforderungen in der Supply Chain zu beliefern“, unterstrich er. Auch habe man mit der Wachstumsstrategie „Scaling Up Success“ spürbare Fortschritte erreichen können. „Wir haben neben verstärkten Investitionen in Verbraucherwerbung auch zusätzliche Rationalisierungsmaßnahmen umgesetzt“, so Rinsche.

Umsatzsteigung von 17 Prozent im Segment Household

Im Segment Household mit der Marke Leifheit steigerte das Unternehmen den Umsatz um 17 Prozent auf 213,1 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr (2019: 182,0 Mio. Euro). Damit trug dieser Bereich 78,5 Prozent zum Konzernumsatz bei (2019: 77,8 Prozent). Im kleineren Segment Wellbeing mit der Marke Soehnle stiegen die Umsatzerlöse von 19,8 Mio. Euro in 2019 um 33,7 Prozent auf 26,5 Mio. Euro. Dies entspricht einem Anteil am Konzernumsatz von 9,8 Prozent. Im Private-Label-Segment blieb der Umsatz mit den französischen Tochterunternehmen Birambeau und Herby im Jahr 2020 mit 32,0 Mio. Euro stabil (2019: 32,2 Mio. Euro).

Im laufenden Geschäftsjahr will Leifheit seine Wachstumsstrategie weiter vorantreiben: "Zu Jahresbeginn 2021 sind unsere TV-Kampagnen für unsere Bestseller erfolgreich angelaufen. Dabei weiten wir die Aktivitäten auch auf die Marke Soehnle sowie weitere europäische Märkte aus", so Henner Rinsche. „Um unsere Lieferfähigkeit sicherzustellen, haben wir Ende 2020 unsere Bestände hochgefahren."

Unternehmen setzt weiter auf Verbraucherwerbung

Aufgrund der vorhandenen Unsicherheiten fallen die Prognosen des Vorstands der Leifheit AG für das Geschäftsjahr 2021 eher konservativ aus: Es wird mit einem Wachstum des Konzernumsatzes um mindestens 5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert gerechnet. Gleichzeitig rechnet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2021 mit einem EBIT zwischen 20 und 24 Mio. Euro. Das Unternehmen will sich weiter darauf konzentrieren, dass Kerngeschäft mit den Marken Leifheit und Soehnle mittels verstärkter Verbraucherwerbung weiter auszubauen. 

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