Big Boxes verkleinert

Kingfisher setzt auf Kompaktmärkte und gibt Flächen an Aldi ab

Im nordfranzösischen Lille testet die Kingfisher-Tochter Castorama derzeit das Kleinflächenkonzept Casto.Bildunterschrift anzeigen
Im nordfranzösischen Lille testet die Kingfisher-Tochter Castorama derzeit das Kleinflächenkonzept Casto.
30.03.2021

Kingfisher will in den kommenden Jahren die Zahl seiner Märkte erhöhen und gleichzeitig die Durchschnittsgröße seiner Märkte verkleinern. Dafür will die zweitgrößte Baumarktgruppe Europas mehr Kompaktmärkte mit weniger als 2.000 m² eröffnen, sich insgesamt auf mittelgroße Baumärkte mit 2.000 bis 6.000 m² Verkaufsfläche konzentrieren und einige der großflächigen Standorte mit derzeit mehr als 8.000 m² verkleinern.

So steht es im gerade veröffentlichten Jahresbericht 2020/2021. „Ladengeschäfte sind ein entscheidendes Element des Home-Improvement-Marktes“, heißt es darin. Und weiter: “Die Forderung nach Geschwindigkeit und Convenience treibt sowohl die Entwicklung hin zum Online-Geschäft in unserer Branche als auch die Notwendigkeit kleiner und lokalerer Läden.“

Erste Tests mit Kompaktmärkten laufen bereits: zwei B&Q-Standorte im Kompaktformat in Großbritannien, zwei Store-in-store-Flächen von B&Q in Asda-Supermärkten, ein Innenstadtformat von Castorama unter der Marke Casto in Frankreich und ein ultra-kompakter Screwfix-Standort unter dem Namen Screwfix Collect in London. Für die Größenanpassung übergroßer Standorte wurden einige B&Q- und Castorama-Märkte identifiziert, deren Fläche um rund 30 Prozent reduziert werden soll. So ist geplant, dass Aldi 30 Prozent der Fläche des B&Q-Marktes in Canterbury übernimmt.

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