EHI-Whitepaper

Transformation der Arbeitswelt gilt als Muss im Handel

Home-Office oder Büro? Fast alle Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen beim Thema Arbeitsort und Arbeitszeit flexibler und digitaler geworden sei. (Quelle: Pexels)
Home-Office oder Büro? Fast alle Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen beim Thema Arbeitsort und Arbeitszeit flexibler und digitaler geworden sei. 
01.07.2021

Remote Work und Digitalisierung haben im Handel besonders in den Unternehmenszentralen stark zugenommen und sind Katalysatoren für Diskussionen um die Transformation der Arbeitswelt. Das zeigen Ergebnisse des Whitepapers New Work in Retail 2021. Demnach sehen 71 Prozent der befragten Personalverantwortlichen in New Work für den Handel ein Muss. 64 Prozent geben an, dass sich ihr Unternehmen bereits in einem Transformationsprozess befindet und weitere 10 Prozent planen Maßnahmen, um einen solchen Prozess voranzutreiben. An der Spitze der bereits getroffenen Maßnahmen stehen Flexibilisierung von Arbeitsort und Arbeitszeit sowie die Prozessdigitalisierung, die 90 bis 100 Prozent schon in Angriff genommen haben. Auch Kommunikation, Führung und die Flexibilisierung von Strukturen und Prozessen für mehr Agilität sind Handlungsfelder, die drei Viertel bereits betreiben, um New Work im Handel umzusetzen.

Nicht nur für die Zentralen der Handelsunternehmen ist der Transformationsprozess ein Thema. Auch für die Filialen sind die in New Work implizierte Flexibilität, Agilität, Selbstbestimmung und transformale Führung Themen, die für die Personalverantwortlichen Potenzial haben. 58 Prozent der Befragten trauen dem Filialpersonal eine selbstbestimmte Arbeitszeitkoordination voll und ganz (19 Prozent) oder zumindest etwas (39 Prozent) zu. Auch in der digitalen Transformation in den Filialen sehen sie Vorteile, durch die Mitarbeitende von Routineaufgaben entlastet und somit Ressourcen für die Beratung der Kundschaft genutzt werden können.

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