Online-Shop der Gartencenter

VDG verkauft seine Olerum-Anteile an Michael Radloff

Der Onlineshop Olerum ist 2011 unter Federführung des VDG an den Start gegangen. An ihm sind zahlreiche VDG-Mitgliedsunternehmen beteiligt.Bildunterschrift anzeigen
Der Onlineshop Olerum ist 2011 unter Federführung des VDG an den Start gegangen. An ihm sind zahlreiche VDG-Mitgliedsunternehmen beteiligt.
06.07.2021

Der Verband Deutscher Garten-Center (VDG) tritt seine Geschäftsanteile an der VDG Service Verwaltungs GmbH als Komplementär der „Olerum“-GmbH & Co. KG an Michael Radloff ab. Der Verband bleibt neben zahlreichen Gartencenter-Unternehmen weiterhin Kommanditist der KG. Er bringe damit sein Vertrauen in eine erfolgreiche Zukunft des Webshops olerum.de zum Ausdruck, heißt es in einer Mitteilung. Michael Radloff ist ebenfalls Kommanditist der Gesellschaft und war lange Vorstandsmitglied des VDG. Sein Gartencenter in St. Johannis bei Nürnberg hat er 2019 geschlossen.

„Wir als VDG haben schon ganz früh die Initiative ergriffen und mit Olerum Verantwortung im Sinne der Branche übernommen. Wir haben allen Gartencentern die Möglichkeit eröffnet, am sich rasant entwickelnden E-Commerce teilzuhaben, ohne selbst Profi in diesem Bereich zu sein. Nach den Jahren des Aufbaus ist es unserer Meinung nach jetzt an der Zeit, die Geschicke von olerum.de an die Gesellschafter zu übergeben, die mit diesem Shop einen wirtschaftlichen Erfolg anstreben. Der VDG als Interessenverband verfolgt dieses Ziel satzungsgemäß selbst nicht“, begründet Martina Mensing-Meckelburg, Präsidentin des Verbandes, den Verkauf der Anteile.

Geschäftsführer der Betreibergesellschaft von Olerum bleibt Peter Botz, der die Gründung des Shops maßgeblich vorangetrieben hat. „Die Überlegung im Jahr 2011, mit Olerum einen gemeinsamen Onlineshop der Gartencenter zu installieren, war weitsichtig; der Anfang jedoch steinig und schwer. Im Jahr 2019 haben wir mit der Schließung des eigenen Lagers einen harten Schnitt gemacht. Jetzt, mehr als zwei Jahre nach der Umstrukturierung mit Green Solutions, kann resümiert werden, dass diese Entscheidung goldrichtig war. Die Aufgaben der Zukunft können nun aus eigener finanzieller Kraft umgesetzt werden“, zieht Peter Botz Bilanz.

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