Studie der PSD Bank Nord

Viele Deutsche sind offen für alternative Wohnformen

Mit den Eltern oder Großeltern zusammenwohnen? Einige Menschen können sich das vorstellen. Bildunterschrift anzeigen
Mit den Eltern oder Großeltern zusammenwohnen? Einige Menschen können sich das vorstellen. 
26.08.2021

60 Prozent der Deutschen sind offen für alternative Wohnformen. Das zeigt die Studie „Wohnen nach Corona“ der PSD Bank Nord, für die 1.000 Teilnehmer befragt wurden. Gemeinsam mit anderen zu leben ist demnach für 78 Prozent der unter 35-Jährigen eine Option. Diese würden am liebsten mit engen Freunden oder Geschwistern zusammenziehen. Die ältere Generation bevorzugt das gemeinsame Wohnen mit den eigenen erwachsenen Kindern und gegebenenfalls deren Familien. Insgesamt können sich rund ein Viertel der Befragten diese Wohnform vorstellen. Ebenso viele würden mit engen Freunden zusammenziehen. 17 Prozent könnten sich für das Wohnen mit den eigenen Eltern begeistern, sechs Prozent mit den Schwiegereltern. Ein gemeinsames Projekt, wie die gemeinsame Bewirtschaftung eines Gutshauses oder die Gründung eines autofreien Wohnprojektes in der Stadt, ist für 17 Prozent attraktiv. 76 Prozent wünschen sich eine Online-Suchbörse, über die sich Kaufinteressierte zusammenfinden und ein Immobilienprojekt gemeinsam realisieren können.

Von der neuen Form des Zusammenlebens versprechen sich 60 Prozent der Befragten vor allem gegenseitige Unterstützung. Jeder Zweite sieht ein Plus darin, mit vertrauten Personen anstatt mit fremden Nachbarn zusammen zu leben. Ähnlich vorteilhaft sind aus Sicht der Umfrageteilnehmer geringere Wohn- und Lebenshaltungskosten – das ist in Norddeutschland 51 Prozent wichtig.

Für 38 Prozent macht die Einbindung in eine Gemeinschaft alternative Wohnformen attraktiv. 28 Prozent halten Unterstützung bei der Kinderbetreuung für vorteilhaft, 22 Prozent empfinden ein gemeinsames Ziel als sehr positiv. Während für die jüngeren Befragten eher die geringeren Kosten ein wichtiges Argument sind, begrüßen die älteren vor allem die gegenseitige Unterstützung.

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