„Markenwelt“ öffnet 2023

Stihl-Gruppe setzt Wachstumskurs fort

Der Stammsitz von Stihl in Waiblingen wird derzeit modernisiert und erweitert. Leuchtturm des künftigen Gebäudeensembles ist die dort entstehende "Markenwelt". Bildunterschrift anzeigen
Der Stammsitz von Stihl in Waiblingen wird derzeit modernisiert und erweitert. Leuchtturm des künftigen Gebäudeensembles ist die dort entstehende "Markenwelt". 
15.09.2021

Die Stihl-Unternehmensgruppe setzte ihren Wachstumskurs aus dem vergangenen Geschäftsjahr fort und erzielte von Januar bis August 2021 einen Umsatz in Höhe von 3,51 Mrd. Euro. Das entspricht einem Wachstum von 11,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das wechselkursbereinigte Umsatzplus beträgt 15,4 Prozent, erklärte der Stihl-Vorstandsvorsitzende Dr. Bertram Kandziora bei der heutigen Pressekonferenz des Unternehmens.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet der Hersteller auf allen Kontinenten Wachstum beim Absatz. „Auch in diesem Jahr beobachten wir einen starken Trend hin zu Akku-Geräten. Bei Produkten mit Benzin- und Elektroantrieb konnten wir ebenfalls ein Absatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich verzeichnen“, sagte der Vorstandschef. Aktuell betrage der Anteil an benzinbetriebenen Motorsägen über 90 Prozent, doch der Anteil an Akkusägen werde künftig erheblich steigen, hob Norbert Pick, Vorstand Marketing & Vertrieb, hervor. 

Im deutschen Markt erzielte Stihl bis August 2021 einen Umsatz, der deutlich über dem Vorjahresniveau liegt. Vor allem die durch den Cocooning-Effekt ausgelöste anhaltend starke Nachfrage nach Produkten für Haus und Garten fördere diese Entwicklung, unterstrich der Vorstandsvorsitzende. Das deutsche Stammhaus, die Andreas Stihl AG & Co. KG, erzielte von Januar bis August 2021 einen Umsatz von 1,03 Mrd. Euro, der damit 15,9 Prozent über dem Vorjahreszeitraum liegt.

Das Unternehmen habe nach wie vor mit weltweit gestörten Lieferketten und Versorgungsengpässen bei Rohstoffen und Bauteilen zu kämpfen. Das betreffe beispielsweise Stahl, Kunststoffgranulat und Elektronikkomponenten. Damit einhergehende Kostensteigerungen habe man Mitte dieses Jahres „sehr moderat“ an den Markt weitergegeben, unterstrich Norbert Pick. „Aufgrund der externen Faktoren ist es uns nicht überall gelungen, den Bedarf nach Stihl-Geräten umfänglich zu erfüllen“, berichtete Kandziora. Am 9. Juli 2021 wurde ein neues Fertigwarenlager in Betrieb genommen. Damit soll die Logistikeffizienz erhöht werden. 

Der Stammsitz von Stihl in Waiblingen wird derzeit modernisiert und erweitert. Zudem entsteht dort eine Markenwelt. Sie soll Anfang 2023 eröffnet werden und auf drei Ebenen die Unternehmens- und Produktgeschichte erlebbar machen sowie Besuchern eine Wissensplattform zu den Themen Wald und Forst bieten.

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