Koelnmesse-Chef beim Global DIY-Network

„I just love trade fairs“: John Herbert spricht mit Gerald Böse

"Beziehungen aufbauen und Gemeinschaft bilden": Koelnmesse-Chef Gerald Böse (r.) diskutierte mit John Herbert die gewandelte Funktion von Messen.
"Beziehungen aufbauen und Gemeinschaft bilden": Koelnmesse-Chef Gerald Böse (r.) diskutierte mit John Herbert die gewandelte Funktion von Messen.
29.11.2021

Dass die internationale Home-Improvement- und Gartenbranche darauf hofft, im kommenden Jahr wieder Messen besuchen zu können, machte jetzt Edra-Geschäftsführer John Herbert noch einmal im Global DIY-Network deutlich. Im Gespräch mit Gerald Böse, CEO der Koelnmesse, betonte er, wie wichtig Messen für die Branche sind: „ein Paradies für Einkäufer“ und „höchst wichtig“ für die Handelsunternehmen. „I just love trade fairs“, sagte er und machte klar, dass er dabei auch für die Branche spreche. Gleichzeitig drückte er auch sein Unverständnis darüber aus, dass sich auch große Unternehmen von den Messen zurückgezogen haben.

Sein Gesprächspartner Gerald Böse nahm diesen Punkt auf: Auch für Marktführer müssten nicht den größten Stand haben. „Es geht nicht um die Größe“, sagte er. Vielmehr erfüllten Messen heute andere Funktionen als nur die Präsentation von Produkten. „Es ist eine Veranstaltung, die Beziehungen aufbaut und Gemeinschaft schafft“, sagte er. „Wir sind Menschen, wir sind soziale Wesen. Wir wollen die persönliche Beziehung spüren, auch im Business.”

Böse nutzte die Gelegenheit außerdem, um die hohen Sicherheitsstandards für Präsenzmessen zu erläutern. So kann beispielsweise in das Ticket das Impf- oder Testzertifikat des Besuchers eingebunden werden, um die Eingangskontrollen schneller abzuwickeln.

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