4,9 Prozent zum Jahresbeginn 2022

Lieferengpässe und Preisanstiege bescheren hohe Inflationsrate

Als einen Grund für die aktuell hohen Werte nennen die Wiesbadener die weiterhin angespannte Situation auf dem Beschaffungsmarkt. (Quelle: Pexels)
Als einen Grund für die aktuell hohen Werte nennen die Wiesbadener die weiterhin angespannte Situation auf dem Beschaffungsmarkt. 
01.02.2022

Die Inflationsrate in Deutschland wird laut Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Januar 2022 voraussichtlich 4,9 Prozent betragen. Sie bleibe damit weiterhin hoch, betonen die Wiesbadener. Jedoch liegt der Wert unter denen von November und Dezember 2021 (5,2 und 5,3 Prozent). Dabei sei zu berücksichtigen, so die Statistiker, dass die Basiseffekte aus dem Jahr 2021 durch die temporäre Mehrwertsteuersenkung und den Preisverfall der Mineralölprodukte im Jahr 2020 entfallen seien. Einen Einfluss hätten hier weiterhin krisenbedingte Effekte, wie Lieferengpässe und deutliche Preisanstiege auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen sowie bei den Energiepreisen.

Die Inflationsrate wird als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat gemessen. Wie die Behörde nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber Dezember 2021 voraussichtlich um 0,4 Prozent.

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