Hohe Nachfrage nach DIY-Produkten

Einhell prognostiziert Umsatz in Milliardenhöhe

Der Werkzeughersteller spürt eine hohe Nachfrage nach Heimwerkerprodukten. (Quelle: Einhell)
Der Werkzeughersteller spürt eine hohe Nachfrage nach Heimwerkerprodukten. 
08.04.2022

Die Einhell Germany AG hat ihre Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2022 erhöht. Der Vorstand geht davon aus, dass das Unternehmen einen organischen Umsatzzuwachs von rund zehn Prozent (bisher 5 bis 10 Prozent) erreichen wird. Dies bedeutet einen Umsatz von knapp 1,020 Mrd. Euro. Anlass dafür gebe eine gute Auftragslage und ein positiver Geschäftsverlauf, unterstreicht der Werkzeughersteller. Zusätzlich würden durch die Übernahme von Outillages King Canada zusätzlich rund 30 Mio. Euro Umsatz für das laufende Jahr prognostiziert.

„Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage nach unseren DIY-Produkten im Geschäftsjahr 2022 hoch bleibt. Getragen wird das durch die weltweit gestiegene Nachfrage nach Akkugeräten“, sagt Einhell-CEO Andreas Kroiss. „Zudem investieren wir in den Ausbau unserer Marke und verfolgen eine klare Expansionsstrategie, damit unsere Produkte in allen relevanten DIY-Märkten erhältlich sind.“

Geschäftsverlauf im ersten Quartal

Im ersten Quartal 2022 erzielte der Anbieter Umsatzerlöse in Höhe von rund 290 Mio. Euro im Vergleich zu 229,6 Mio. Euro im Vorjahr. Die neue Tochtergesellschaft Outillages King Canada ist seit 1. März 2022 in den Umsätzen mit knapp 3,3 Mio. Euro enthalten. Der Vorstand treibt unter anderem den Ausbau der Power X-Change-Plattform voran.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 erzielte Einhell einen Umsatz in Höhe von 927,4 Mio. Euro gegenüber 724,7 Mio. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis vor Ertragsteuern beträgt nach vorläufigen Zahlen 81,8 Mio. Euro (Vorjahr: 56,4 Mio. Euro).

Lagerbestände erhöht

Globale wirtschaftliche Entwicklungen hat der Vorstand nach eigenen Angaben im Blick. Einhell habe im Jahr 2021 mit dem Bau eines Hochregallagers und der Erhöhung seiner Lagerbestände vorgesorgt. „Auswirkungen der inflationären Tendenzen auf die Endkundennachfrage beobachten wir aktuell nicht, können wir aber in der Zukunft auch nicht ausschließen“, so Kroiss.

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