Umfrage im Auftrag von IVH und ZZF

Heimtiere in fast jedem zweiten Haushalt

Hunde nehmen den zweiten Platz in der Beliebtheitsskala der Deutschen ein. (Quelle: Pexels)
Hunde nehmen den zweiten Platz in der Beliebtheitsskala der Deutschen ein. 
25.04.2022

In 47 Prozent der Haushalte in Deutschland wurden im Jahr 2021 Heimtiere gehalten – der Wert ist damit gleichbleibend zum Vorjahr. Das ist das Ergebnis einer Erhebung, die das Marktforschungsinstitut Skopos für den Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) und den Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) durchgeführt hat. Auch der Anteil der Haushalte mit den verschiedenen Heimtierarten ist demnach gleichgeblieben. Insgesamt hielten die Menschen hierzulande 34,7 Mio. Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel. Hinzu kamen Zierfische und Terrarientiere. 69 Prozent der Familien mit Kindern hatten ein Heimtier, in 15 Prozent aller Haushalte wohnten mindestens zwei Heimtierarten.

Die Katze ist dabei das Heimtier Nummer eins: Insgesamt 16,7 Mio. von ihnen lebten 2021 in 26 Prozent der hiesigen Haushalte. An zweiter Stelle folgten 10,3 Mio. Hunde (21 Prozent). In 5 Prozent der Haushalte lebten 4,6 Mio. Kleintiere. Die Zahl der Ziervögel betrug 3,1 Mio. (3 Prozent). Zudem gab es 2,3 Mio. Aquarien in 4 Prozent und 1,4 Mio. Gartenteiche mit Zierfischen in 3 Prozent der Haushalte in Deutschland sowie 1,2 Mio. Terrarien (2 Prozent).

„Die Bereitschaft der Deutschen ist hoch, in die Ernährung, Pflege und Vorsorge ihrer Heimtiere zu investieren“, erklärt ZZF-Präsident Norbert Holthenrich. 19 Prozent der Heimtierhalter sind 30 bis 39 Jahre alt, 18 Prozent 40 bis 49 Jahre und 22 Prozent 50- bis 59-Jahre. 18 Prozent der Tierhalter sind bis zu 29 Jahre alt. 24 Prozent machen die über 60-Jährigen aus.

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