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Förderung der beruflichen Bildung: Ein Ansatzpunkt zur Verbesserung des Berufsbildes im DIY-Einzelhandel

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diy ist die abonnentenstärkste Fachzeitschrift für Bau- und Heimwerkermärkte, Fachmärkte mit Do-it-yourself-Bedarf sowie Gartencenter und Gartenabteilungen. Neben den einzelnen Neueröffnungen in der DIY-Handelslandschaft, befaßt sich diy auch mit Warenpräsentation, Ladenbau und Marketing. Das gesamte DIY-Archiv von 1991 bis heute umfaßt Beiträge aus den folgenden Sortimentsbereichen: Holz, Baumaterial, Sanitär und Heizung, Werkzeuge und Eisenwaren, Raumausstattung und Dekoration, Elektro, Garten, Selbstbaumöbel, Auto und Zweirad sowie Basteln und Freizeit . DIYonline ist ein Internetdienst des Dähne Verlags. Allgemeine Informationen des Verlages finden Sie unter http://www.daehne.de . Das diy-Textarchiv ist eine Internetanwendung des Internet-Service-Partners DeDeNet Internet- und Multimedia-Entwicklungen GmbH, Ettlingen. © Copyright 1998, Dähne Verlag, Ettlingen.     BHB-VERBANDSMITTEILUNGEN Förderung der beruflichen Bildung Ein Ansatzpunkt zur Verbesserung des Berufsbildes im DIY-Einzelhandel Als Konsequenz einer erfolgreichen aber verfehlten Bildungswerbung seit Mitte der 60er Jahre gibt es inzwischen mehr Studenten als Lehrlinge. Betrachtet man die Schülerstatistiken, wird sich der Trend noch verstärken. Denn in den allgemeinbildenden Schulen ist der Weg zur Hochschulreife der große Renner, die Attraktivität eines Hauptschulabschlusses dagegen nimmt immer mehr ab. Heute strebt bereits jeder Dritte eines Schuljahrganges den Hochschulabschluß an. Tendenz: stark zunehmend. Die Folgen dieser sich beschleunigenden Entwicklung sind absehbar. Die Hochschulen sind überlaufen und können in Forschung und Lehre nur feststellen: Nichts geht mehr! Die Abbrecher-Quote nimmt beängstigende Ausmaße an, und die beruflichen Erfolgschancen sinken entsprechend drastisch. Berufliche Bildung droht dem gegenüber in die Defensive zu geraten. Die Schere zwischen Bildung und Beschäftigung driftet weiter auseinander, zum Nachteil der Gesellschaft und des Einzelnen. Zur Verdeutlichung: Bundesweit blieben im vergangenen Jahr bereits fast 140.000 angebotene Lehrstellen unbesetzt. Bei einem wachsenden Bedarf an Fachpersonal werden wir in Zukunft nicht mehr in der Lage sein, den Nachwuchsbedarf zu decken. Der Fachkräfte-Mangel droht zur Wachstumsbremse zu werden. Damit nicht genug: Wir müssen uns den Fachkräfte-Mangel mit Branchen teilen, die in der Öffentlichkeit bezüglich der Attraktivität des Berufsbildes einen wesentlich…
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