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Näher heran an einen Markt der Zukunft

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diy ist die abonnentenstärkste Fachzeitschrift für Bau- und Heimwerkermärkte, Fachmärkte mit Do-it-yourself-Bedarf sowie Gartencenter und Gartenabteilungen. Neben den einzelnen Neueröffnungen in der DIY-Handelslandschaft, befaßt sich diy auch mit Warenpräsentation, Ladenbau und Marketing. Das gesamte DIY-Archiv von 1991 bis heute umfaßt Beiträge aus den folgenden Sortimentsbereichen: Holz, Baumaterial, Sanitär und Heizung, Werkzeuge und Eisenwaren, Raumausstattung und Dekoration, Elektro, Garten, Selbstbaumöbel, Auto und Zweirad sowie Basteln und Freizeit . DIYonline ist ein Internetdienst des Dähne Verlags. Allgemeine Informationen des Verlages finden Sie unter http://www.daehne.de . Das diy-Textarchiv ist eine Internetanwendung des Internet-Service-Partners DeDeNet Internet- und Multimedia-Entwicklungen GmbH, Ettlingen. © Copyright 1998, Dähne Verlag, Ettlingen.     INDUSTRIE Näher heran an einen Markt der Zukunft Das Familienunternehmen Widu aus Enger/Westfalen hat in Landsberg (unweit von Halle/Saale) ein zweites Werk gebaut. Damit stellte der mittelständische Farbenhersteller die Weichen für eine gute Positionierung in ostdeutschen Baumärkten. Das Engeraner Unternehmen konnte in den vergangenen Jahrzehnten Marktbedeutung und Umsatz ständig erweitern. Schon Ende der achtziger Jahre wurde deutlich, daß die Möglichkeiten zur Kapazitätserweiterung im Stammwerk aufgrund begrenzter Platzverhältnisse erschöpft sind. Auf der Suche nach einem zusätzlichen Standort orientierte man sich schon frühzeitig auf die neuen Bundesländer. Produktion im Osten - ein Marketingargument Dafür gibt es mehrere Gründe: Zwar steht zur Zeit in Ostdeutschland bei den Bauprodukten Farbe noch nicht im Vordergrund. Aber die Geschäftsführung geht davon aus, daß hier ein Markt der Zukunft entsteht. Diesem Markt will man näher sein, nicht zuletzt aus logistischen Gründen. Norbert Menke: “Die Karten werden neu gemischt. Und da wollen wir dabei sein." Nicht zu verachten sind die staatlichen Zuschüsse für den Neubau in Ostdeutschland. Immerhin beträgt der Investitionsaufwand allein für die erste Bauphase (Gebäude und Maschinengrundausrüstung) nicht weniger als 5 Mio. DM, eine bedeutende Ausgabe für ein mittelständisches Unternehmen. Schließlich will man dazu beitragen, daß in Ostdeutschland durch Investitionen auf Dauer Arbeitsplätze und Kaufkraft geschaffen werden - übrigens ein nicht zu unterschätzendes Marketing-Argument. Das bestätigen…
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