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Alles wird besser mit der Practical World

Ab 2003 neues „Dach“ für die Internationale Eisenwarenmesse/DIY’TEC. Fast ein Jahr Vorbereitungszeit

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Am Vorabend zur diesjährigen DIY’TEC und EWM wurde das Geheimnis gelüftet. Fast ein Jahr dauerten die Vorarbeiten, wurden drei Agenturen beschäftigt, sprach man mit ausgesuchten Unternehmen über das neue Konzept: Practical World heißt ab dem kommenden Jahr die gute, alte Eisenwarenmesse und die etwas jüngere DIY’TEC. Man firmiert um sozusagen. Und man tat dies feierlich und mit einem kleinen Feuerwerk im Kölner, Gürzenich.
Den Startschuss für die Practical World gab der Minister für Arbeit- und Soziales, Qualifikation und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen, Harald Schartau, während des traditionellen Oberbürgermeister-Empfangs am Messe-Vorabend. Die Dachmarke Practical World soll national wie international die beteiligten Zielbranchen direkter ansprechen und so zu einer noch stärkeren Identifikation beitragen. Die neue Messe soll ihrem Leitmessecharakter und der weiter wachsenden Internationalisierung somit auch im Titel gerecht werden.
Doch muss die Practical World auch im Messealltag ihrem Anspruch als noch schlagkräftigere Leitmesse erst noch gerecht werden. Wie, so fragten sich am Eröffnungstag zahlreiche von der Umbenennung sichtlich überraschte Aussteller, soll das im vergangenen Jahr beschlossene Bündelkonzept mit dem jährlichen Wechsel der beiden Ausstellungsschwerpunkte Soft- und Hard- DIY-Produkte denn im Messegeschehen konkret umgesetzt werden? Dass man die Schwerpunktthemen, ähnlich wie bei der Frankfurter Buchmesse, die jährlich wechselnden Länderschwerpunkte in einigen Hallen zusammenfasst, soviel ist klar. Doch wie bewirbt man dieses Konzept? Gibt es ein spezielles Rahmenprogramm dazu? Welchen Beitrag müssen die betroffenen Aussteller bringen? Fragen, aber noch keine Antworten.
Unter der Hand wird auch noch von einem möglichen Endverbrauchertag gesprochen. Dann würde die Messe donnerstags beginnen und am Sonntag mit einem Publikumstag in den Messehallen enden, in denen die Aussteller dafür Interesse gezeigt hätten. Nur stünde man dann organisatorisch vor dem Problem, praktisch zwei Konzepte (Schwerpunktthemen im Wechsel und Aussteller, die am Publikumstag teilnehmen) gleichzeitig umsetzen zu müssen.
Der neue graphische Auftritt soll die Ausrichtung der Practical World als die führende Weltmesse für die Hardwarebranchen signalisieren. Darin sind die drei Messebereiche symbolisch als „eigene Welten“ innerhalb einer umfassenden Weltkugel abgebildet. Wie nicht anders zu erwarten, wurde auch über das neue CD auf der Messe heftig diskutiert…
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