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Traditionell Grün

Aus einem Familienunternehmen heraus entstand die heutige Brill Gartengeräte GmbH in Witten. Mit innovativen Entwicklungen in der Rasenmähertechnik machte das Unternehmen immer wieder von sich reden

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Beeindruckende Zahlen kann das von Werner Kress, ehemals Mitinhaber von Gardena, seinem Sohn Markus Kress und Edgar Heilmann heute geführte Unternehmen aufweisen: Über 4.000 Palettenplätze im Lager, über 100 Mitarbeiter in der Produktion und bis zu 800 Handrasenmäher an einem Tag innerhalb des entsprechenden Produktionszyklus.
Seit 1974 befindet sich das ehemals Wuppertaler Unternehmen an dem Standort in Witten-Herbede.
Kaum einer weiß heute noch, das der Name Brill in Wuppertal und Umgebung ein bedeutender Familienname ist: Schon 1873, also vor genau 130 Jahren, legten die Gebrüder Brill in Wuppertal-Barmen den Grundstein des Unternehmens mit einer Fertigung für Werkzeuge und Maschinen. Schon ein Jahr später wurden die ersten Handrasenmäher in der eigenen Gießerei gefertigt. Richtig los auf dem grünen Markt ging es dann ab 1920: Der erste Motorrasenmäher wurde in das Sortiment aufgenommen und nur 16 Jahre später war die Firma Brill die größte Spezialfabrik für Gartengerätetechnik auf dem europäischen Kontinent. Der Sichelmäher kam 1954 dazu und 1967 wurde Brill Deutschlands Marktführer für Handrasenmäher. 1974 schließlich der Umzug in die heutigen Produktionsstätten nach Witten-Herbede. Im Jahre 1991 dann wurde der Leise-Häcksler vorgestellt, 1994 der „Hattrick“-Rasenmäher und 1997 schließlich erfolgte die Zertifizierung nach DIN ISO 9001. Der „Silencio“-Rasenmäher (2003) stellt das jüngste Highlight der Brill-Konstrukteure dar. „Für den Vertrieb unserer Produkte unterscheiden wir zwischen dem Fachhandel und der DIY-Großfläche“, so Yvette Vaessen, Marketingleiterin. „Das Sortiment ist zu diesem Zweck streng gegliedert.“ Auch Service wird bei Brill groß geschrieben: Drei Mitarbeiter  beschäftigen sich mit Rückläufern, deren Ursachen zumeist Bedienungsfehler der Endverbraucher sind: „Getankter Diesel im Benzinmotor und verstopfte Ölfilter durch eine falsche Lagerung des Mähers sind die häufigsten Fälle“, so Yvette Vaessen.
Mit Ausnahme von einigen wenigen Fertigteilen von Vetragszulieferern wird alles in Witten produziert.
Derzeit überlegt man im Unternehmen Brill einen Ausbau des Produktsortimentes für die qualifizierte DIY-Großfläche – eine Folge der Entwicklung, dass sich der Endverbraucher immer stärker dazu hingezogen fühlt. Allerdings wolle man damit unter keinen Umständen dem Motoristen-Fachhändler in den Rücken fallen, weshalb, so die Mitteilung des Unternehmens, dieser Schritt auch sorgfältig überdacht werde. Auch von einer „Billig-Linie“ in dem…
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