Malaika Loher
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Malaika Loher ist Inhaberin von living.communication.
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Ziele machen Erfolg

Setzt sich eine Führungskraft mit ihrem Team Ziele, hat sie die große Chance, auch da anzukommen, wo sie hinwill. Nebeneffekt ist ein hohes Maß an Begeisterung und Motivation bei den Mitarbeitern.
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"Also ja, es läuft ganz gut, aber irgendwie fehlt uns zur Zeit die Motivation. Jeder macht seinen Job, aber wie die Zukunft aussieht, weiß keiner und wenn man sich die Prognosen für den Einzelhandel anhört, verhagelt es einem die Stimmung", so der Mitarbeiter eines Baumarktes. Hört ein Markt- oder Abteilungsleiter solche oder ähnliche Worte, sollten alle Alarmglocken angehen. Denn seine Mitarbeiter haben die Orientierung verloren. Nicht im wörtlichen Sinne, doch im Sinne einer zielgerichteten Klarheit über die Vision, die Ausrichtung des Geschäftes und das "Wofür" jedes Einzelnen im Do-it-yourself-Markt.

Ohne Orientierung ins Alltagsgeschäft


Es ist häufig nicht die ungewisse Zukunft der Branche, sondern die ungewisse Zukunft im eigenen Unternehmen. Das Nicht-Wissen, warum man tut, was man tut, irritiert die Mitarbeiter. Schnell wird die Schuld auf die Wirtschaftslage, die Branche, den Chef oder die Kunden geschoben. Aus einer Art Sinnleere heraus werden Konflikte im Team mehr oder weniger angezettelt. Der Krankenstand erhöht sich. Zunehmend launische Menschen kämpfen mit Überforderung durch Unterforderung. Warum ist das so? Es gibt sicher individuelle Gründe und Symptome, die sich auf den jeweilige Markt bzw. einzelne Mitarbeiter beziehen. Doch eines ist allen gemein. Der Mensch braucht jederzeit die Klarheit, warum und wofür er etwas tut.

Warum braucht der Mensch Ziele?


Der Blick in die Zukunft darf gerne etwas weiter sein, als bis zum monatlichen Gehaltscheck oder dem Bedienen der Kunden auf der Fläche. Es sollte sogar ein größeres, spannendes, gemeinsames Ziel hinter allem stehen, das mit den Vorstellungen jedes Einzelnen verknüpft ist. Erst dann tritt der tägliche Wahnsinn in den Hintergrund, denn er wird als vollkommen normaler Bestandteil auf dem Weg zum Ziel akzeptiert. Es geht hier mehr um eine subjektive Wahrnehmung, als um eine verstandesmäßige Entscheidung. Zuerst braucht der Mensch ein Gefühl von "Ja, da will ich hin, das ist jetzt und in Zukunft mein Weg. Denn hier bin ich ein Teil von etwas, das für mich wichtig ist und Sinn macht." Dann wird eine ungeahnte Kraft frei. Wie bei einem Orchester postiert sich jeder mit seinem Instrument auf seinem Platz. Der Dirigent ist bereit, die Instrumente gestimmt. Stille kehrt ein. Wie von Zauberhand scheinen sich alle aufeinander einzulassen. Sie werden zu einem großen Ganzen, das so viel mehr ist, als die Summe seiner Teile. Und plötzlich hört man die Essenz dieses Zusammenschlusses. Musik. Jeder Ton, jeder…
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