Bauspezi Parsberg, Außenfront
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Imposant: die Außenfront des gesamten Einkaufszentrums.
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Bauspezi

Vorsicht: Bloß nicht unterschätzen

In der Oberpfalz ging ein architektonisch interessanter neuer Bauspezi-Markt an den Start. Die Betreiber versprechen sich Einiges von diesem Standort.
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Die Bauspezi-Standorte des NBB rangieren, was den Gesamtumsatz aller Märkte im Jahr 2016 betrifft, nicht unter den Top 10 der deutschen Baumarktbetreiber: Platz 13 mit rund 218 Mio. Umsatz, erwirtschaftet von 128 Märkten (84 Bauspezi- und 44 nicht systemgebundenen Märkten) . Insofern tummelt sich der Rodenberger Franchisebetreiber im Mittelfeld der bundesdeutschen Marktteilnehmer. Dabei: Man neigt dazu, die Mitspieler in diesen mittleren Umsatz- und Standortanzahlregionen zu unterschätzen, weil man nur auf die "Großen Fünf" schaut, deren Systemstärke und Einkaufsmacht sieht und die einen großen Schatten werfen auf all diejenigen, die sich in diesem vermeintlichen Graubereich bewegen.
Bauspezi überrascht auf jeden Fall mit einer ganzen Reihe von (Wieder-) Eröffnungen im vergangenen und in diesem Jahr. Neun sind es insgesamt. Das ist, auf die Standortzahl des Unternehmens bezogen, eine ganz schön große Anzahl. Ein gelungenes Beispiel ist der zwar bereits im Oktober vergangenen Jahres, aber erst im März dieses Jahres durch die Eröffnung des gesamten Einkaufscenters so richtig eröffnete Bauspezi in Parsberg in der Oberpfalz.
Der große lokale Möbelhausbetreiber hat auf einem neuen Gelände - früher einem Frauenorden (Mallersdorfer Schwestern) gehörend - neben seinem großen Küchenstudio auch einen Lebensmittler sowie einen Bau- und Gartenmarkt angesiedelt. Johann Spiess nutzte die Gelegenheit ("Der Standort ist für uns ein Glücksfall") und zog innerorts um, u. a. weil beim früheren, erst 2008 bezogenen Standort der Mietvertrag auslief. Zwar ist Parsberg mit seinen rd. 6.800 Einwohnern kein echtes Mittelzentrum, jedoch so Spiess, habe man mehr "Ein-als Auspendler, eine hohe lokale Wertschöpfung, viele wichtige öffentliche Einrichtungen sowie zahlreiche, inhabergeführte Unternehmen".
Durch eine architektonisch interessant gestaltete Außenfront betritt man den rund 2.100 m² großen Baumarkt. Integriert ist ein Gartenspezi-Gartencenter (Egesa) mit einer Verkaufsfläche von rd. 770 m². Bei der Planung seien regionale Aspekte und Bedürfnisse genauso berücksichtig wie externe Wettbewerbsfaktoren, so Jürgen Sauer, Bauspezi-Geschäftsführer. Zielsetzung sei ein kompaktes Baumarktsortiment in Verbindung mit einem endkundengerechten Baustoffsortiment gewesen, das auf…
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