Eurobaustoff, Dr. Eckard Kern
Bildunterschrift anzeigen
Dr. Eckard Kern: „Auch die Gesellschafter müssen ihren Teil zum Wandel beitragen und mitmachen!“
diy plus

Eurobaustoff I

Der Wandel erfasst auch die Eurobaustoff

Auf der Gesellschafterversammlung der Eurobaustoff am Tegernsee machte der Sprecher der Geschäftsführung deutlich, wie dringend sich die Kooperation ändern müsse.
diy immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1990
Test-Abo Print & Online
Direkt weiterlesen
Es war die reine Idylle: Am Tegernsee fand unter dem Motto "Den Wandel gestalten" Mitte Juni die diesjährige Gesellschafterversammlung der Eurobaustoff  statt. Idyllen können jedoch trügerisch sein: Was vordergründig harmonisch, ruhig und friedlich erscheint, kann plötzlich aufbrechen und ins genaue Gegenteil umschlagen.
In Rottach-Egern am Tegernsee wollte auf jeden Fall der seit elf Monaten im Amt befindliche Vorsitzende der Geschäftsführung, Dr. Eckard Kern, ein deutliches Zeichen setzen. Dazu stellte er den rund 420 erschienenen Gesellschaftern die Strategie der Kooperation für die nächsten Jahre vor. Und seine mahnenden Worte bezüglich der sich dramatisch verändernden Zeiten und neuen Herausforderungen waren deutlich, sehr deutlich. Der journalistische Zeuge kann jedoch die Lösungsansätze - teilweise verständlicherweise - nur als rudimentär bezeichnen. Denn eines ist klar, ohne dass die Kooperation und Gesellschafter wirklich an ihre Strukturen und ihre Marken rangehen und auch tatsächlich Geld in die Hand nehmen und nur mit dem Kampfruf "Wir sind gut aufgestellt und meistern die Zukunft schon" wird letztere gerade nicht gemeistert werden, auch nicht bei der Eurobaustoff.
Eckard Kern ging in seiner Rede hauptsächlich auf die Herausforderungen ein, die der massive wirtschaftliche Strukturwandel dem Baufachhandel beschert. Für den Vorsitzenden der Geschäftsführung sind dies die sechs Themenfelder Digitalisierung des Baufachhandels, Amazon & Co., Direktvertrieb, BIM, Logistik/Fachkräftemangel, Modulares Bauen. So zeigte er durchaus auf, wo die Gefahrenquellen für den Baufachhandel und seinem dreistufigen Vertriebsweg liegen, und er bot auch erste Lösungsansätze an, die entweder bereits auf der Fläche zum Tragen kommen oder noch in Arbeit sind. Dazu zählen für ihn die digitale Transformation, Ausstellung Digital, B2X-Master-Klon, Marketing-Cockpit und eine neu geschaffene Projektgruppe Logistik. Da liegt er richtig. Aber ist es ein Masterplan, der die Eurobaustoff wirklich fit macht für die Zukunft, ja kann es so einen Plan überhaupt geben?
Der derzeitig massive Strukturwandel sei, so Kern weiter, ein langfristiger Prozess ohne heute absehbare Grenzen. "Den Wandel gestalten" heiße demnach: Richtungsweisend die Marktveränderungen steuern und…
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch