Das Konzept „Pflanz den Topf“ kommt ganz ohne Kunststoff aus.
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Das Konzept „Pflanz den Topf“ kommt ganz ohne Kunststoff aus.

Landgard

Nachhaltig aufgeblüht

Clevere Konzepte und Ideen machen das Gartenjahr 2021 noch grüner. Die Erzeugergenossenschaft Landgard hat dafür einige Beispiele parat. 

Nicht erst seit dem vergangenen Jahr liegt der eigene Garten für viele Verbraucher als Rückzugsort voll im Trend. Höchste Zeit also, ihn im neuen Gartenjahr mit nachhaltigen Konzepten und Produkten noch grüner zu gestalten, sagt man sich bei Landgard. Diese Aufmerksamkeit bietet dem Handel eine gute Gelegenheit, um Kunden zu zeigen, wie sie mit cleveren Produkten und Konzepten ihren Garten noch nachhaltiger aufblühen lassen können. Schließlich bietet die Erzeugergenossenschaft bereits heute viele Ideen, mit denen Handel und Verbraucher gemeinsam die Welt ein Stück umweltfreundlicher machen können.

Zusammen mit den Produzenten hat Landgard zum Beispiel das Konzept „Pflanz den Topf“ entwickelt. Getreu dem Motto „100 Prozent plastikfrei“ kommen die darunter angebotenen Produkte vollständig ohne Kunststoff aus. Beliebte Beet- und Balkonpflanzen wie Calibrachoa, Dahlia, Dianthus, Petunia, Verbena oder Gemüsepflanzen wie Tomaten und Gurken wachsen in kompostierbaren, plastikfreien Töpfen, die einfach mit eingepflanzt werden und sich in der Erde zersetzen.

Viele Erzeugerbetriebe entwickeln auch eigene umweltfreundliche Konzepte und Marken. Ein gutes Beispiel hierfür ist Ökolino von Bert Schmitz Gartenbau und Kreisig Gartenbau. Unter dem Verkaufskonzept bieten die beiden Betriebe vom Niederrhein ein breites Sortiment beliebter Beet-, Balkon-, Sommer- und Herbstpflanzen im 13er-Topf an – von Strohblumen und Bidens über Coleus und Tagetes bis hin zu Lavendel, Heuchera und Astern –, mit denen Verbraucher Abfall vermeiden können. Alle Verpackungen wie Etiketten und Töpfe bestehen bei Ökolino aus recycelten Rohstoffen und können über das Altpapier wieder dem Wertstoffkreislauf zugeführt werden.  

Landgard, Ökolino
Bei Ökolino kann die gesamte Verpackung ins Altpapier.

„Nachhaltige Ideen müssen so einfach wie möglich sein, nur dann überleben sie den Alltag“, ist Tristan Heinen-Bizjak, Betriebsleiter im Gartenbaubetrieb Schmitz, überzeugt. „Wir wollten darum ein Konzept entwickeln, das Verbrauchern einen echten Mehrwert bietet und Umweltschutz unkompliziert und verständlich macht. Bei Ökolino ist das ganz leicht: Alles, was an der Pflanze dran ist, kann in die Altpapiertonne – fertig“. Während ihrer Kulturdauer wachsen die Produkte torfreduziert in Mehrweg-Kulturtöpfen heran. So setzen die beiden Gartenbaubetriebe von der Aufzucht bis zum Verkauf auf die Schonung wertvoller Ressourcen. Auch dadurch haben sich die Ökolino-Produkte das Landgard-Siegel „Zertifiziertes nachhaltiges Produkt“ verdient.

Zahlreiche innovative Ansätze helfen heute auf der einen Seite, Verpackungen zu vermeiden oder zu reduzieren. Auf der anderen Seite arbeitet Landgard daran, Kunststoffe möglichst durch nachwachsende, recycelbare oder kompostierbare Materialien zu ersetzen.

„Ob vollständig recyclingfähige Folie, Kartonverpackungen und Papiertüten oder Materialien mit Pflanzenfasern, Holzschlifffaser-Schalen oder Natural Branding – all das sind vielversprechende Beispiele, die gute Alternativen zu den bisherigen Kunststoff- oder reinen Kartonverpackungen darstellen können“, meint Dr. Svea Pacyna-Schürheck, Geschäftsführerin von Landgard Obst & Gemüse. „Bei Verpackungslösungen mit Pflanzenfasern werden diese zum Beispiel von abgeernteten Nutzpflanzen wie Tomatenpflanzen gewonnen und für Verpackungsschalen oder Töpfe verwendet. Damit bietet diese Technologie einen extrem hohen Nachhaltigkeitsnutzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“

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