Der Hausputz sorgt in vielen deutschen Haushalten für Ärger. 
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Der Hausputz sorgt in vielen deutschen Haushalten für Ärger. 

Kärcher

Der Mopp steht weiterhin hoch im Kurs

Das Online-Marktforschungsunternehmen Dynata hat im Auftrag von Kärcher das Putzverhalten von Menschen in elf Ländern weltweit untersucht. Dazu wurden im September 2020 11.360 Teilnehmer zwischen 18 und 65 Jahren befragt. 

Krümel auf dem Sofa, Kalkflecken in der Dusche und eine verdreckte Küchenablage - Szenarien, die den Haussegen so mancher Lebensgemeinschaft ordentlich in Schieflage bringen können. Dass diese Situationen tatsächlich vielerorts Streit auslösen, zeigt die diesjährige internationale Kärcher-Studie zum Thema Putzverhalten. Demnach hatten 60 Prozent derjenigen, die in einem Mehrpersonenhaushalt leben, schon mindestens einmal eine große Auseinandersetzung wegen des Hausputzes. Doch wo ist das Konfliktpotenzial am größten? Sind die Aufgaben im Haushalt fair verteilt? Und geht das ein Leben lang so weiter? Die neue Putz-Umfrage, die Dynata in elf Ländern weltweit durchgeführt hat, gibt Antworten.  

Haushaltsstresspunkt Nummer 1: Die einzelnen Mitbewohner haben in Reinlichkeitsfragen schlicht unterschiedliche Ansprüche. Knapp ein Viertel der Befragten nennt Diskrepanzen in der als notwendig empfundenen Häufigkeit des Putzens (24 Prozent), direkt gefolgt von der angemessenen Gründlichkeit (23 Prozent). 17 Prozent bemängeln die angeblich falsche Vorgehensweise beim Saubermachen, jeweils zwischen elf und 14 Prozent streiten sich im Haushalt um die Wahl der Reinigungsmittel und -geräte. Einigkeit herrscht hingegen bei der Wahl der manuellen Helfer: Der klassische Mopp (82 Prozent), chemische Mittel (79 Prozent) und elektrische Geräte wie der Staubsauger (65 Prozent) stehen hoch im Kurs. Einzig bei Hausmitteln wie Zitronensäure sind mit 56 Prozent deutlich mehr Frauen von deren Wirksamkeit überzeugt – nur 42 Prozent der Männer vertrauen auf deren Nutzen.

Trotz der Meinungsverschiedenheiten beim Thema Sauberkeit empfindet ein Großteil der Deutschen die Aufteilung der Hausputztätigkeiten unter den Mitbewohnern als fair: 69 Prozent stimmen dieser Aussage zu. Die Geschlechter sind sich dabei jedoch nicht ganz einig: Während 77 Prozent der Männer die faire Verteilung der Putzaufgaben loben, tun dies nur 55 Prozent der Frauen.

Mit zunehmendem Alter lassen die Streitigkeiten nach. Zwar machen alle Altersgruppen mit 50 bis 60 Prozent ähnliche Angaben zur fairen Verteilung der Aufgaben im Haushalt. Aber während zwei Drittel der 55- bis 65-Jährigen angeben, dass es zuhause nie zum Putzstreit komme, stimmen dem nur 18 Prozent der 18- bis 34-Jährigen zu. Gerade bei den Jüngeren bestätigt das den steigenden Trend, sich technische Unterstützung bei der Hausarbeit zu holen: So nutzen 23 Prozent der 18- bis 34-Jährigen einen Reinigungsroboter. „Vielleicht bringt der kleine Helfer nicht nur Sauberkeit, sondern auch etwas mehr Harmonie in die deutschen Wohnzimmer“, so das Fazit von Kärcher. 

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