Bedeutung des Internets für die Beschaffung von Informationen zu DIY-Themen und -Produkten
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Baumarktstudie

Der Corona-Effekt ­verschwindet wieder

Kontaktbeschränkungen, Hygieneregeln und Schließungen von Geschäften haben die Lust am Stationärkauf deutlich gemindert. Aber hat dies auch zu Veränderungen der Internetnutzung geführt? Ergebnisse der aktuellen Baumarktumfrage von Konzept&Markt und Dähne Verlag. 
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Für die Mehrzahl der Befragten spielt das Internet eine wichtige Rolle bei der Beschaffung von Informationen über DIY-Produkte und auch für den Kauf. 31 Prozent der Befragten finden das Internet „sehr wichtig“ und weitere 44 Prozent „wichtig“, um an Informationen über DIY-Produkte zu gelangen. Im Summe macht dies mit 75 Prozent genau drei Viertel aus. Dieser Anteil hat sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert.

Bei der Betrachtung der Altersgruppen fällt auf, dass das Internet für die Generation Z eher weniger wichtig wird. Es steht zu vermuten, dass Social-Media die Rolle eher ausfüllt, bzw. dass die Generation Z „das Internet“ eher differenzierter wahrnimmt. Das Internet spielt außerdem gerade für versierte Heimwerker eine überdurchschnittliche Rolle. Hinsichtlich der verschiedenen Warengruppen zeigt sich eine höhere Relevanz des Internets für die Informationsbeschaffung bei Käufern von Elektrowerkzeugen und Smart-Home-Produkten.

Auch für den Kauf von DIY-Produkten hat das Internet einen wichtigen Stellenwert. 23 Prozent der Befragten geben an, dass das Internet „sehr wichtig“ für den Kauf von DIY-Produkten sei. Für weitere 40 Prozent der Befragten ist es „wichtig“, so dass sich in Summe ein Anteil von 63 Prozent ergibt. Das bedeutet eine Zunahme von fünf Prozentpunkten innerhalb von zwölf Monaten.

War also bei der Informationssuche im Internet eher ein geringerer Einfluss der Corona-Pandemie zu beobachten, schlägt Corona bei der Relevanz des Internets für DIY-Käufe stärker zu Buche. Für Käufe spielt das Internet vor allem in den Generationen X und Y eine wichtige Rolle. In der Generation Z fällt auf, dass der Anteil für „sehr wichtig“ in dieser Altersgruppe mit 18 Prozent deutlich geringer ausgeprägt ist als im Durchschnitt (23%). Wiederum zeigt sich für versierte Heimwerker sowie für Käufer von Smart-Home-Produkten und Elektrowerkzeugen eine hohe Bedeutung des Internets für den Kauf. Das Gleiche betrifft Käufer von Bauelementen und Grillgeräten.

Bei der Nutzung der Endgeräte dominieren derzeit stationäre Geräte, wie Laptop und Stand-PC. Mit einer Nutzerreichweite von 27 Prozent liegen Smartphones sehr deutlich vor Tablets (10%). Im Nutzerverhalten der Endgeräte ist eine klare Trennlinie in den Altersgruppen bis und über 40 Jahren erkennbar. Für die Generationen Z und Y ist das Smartphone die erste Wahl und wird von 51 Prozent (Gen Z) bzw. 47 Prozent (Gen Y) für Internetrecherchen genutzt. In der Generation X (23%) oder gar der Boomer-Generation (9%) ist…

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