Vorläufiger Tiefpunkt

14.01.2003

Der Baustoffhandel hat 2002 weitere drei Prozent an Umsatz verloren und erwartet von diesem Jahr nichts Gutes, so der BDB

Das Jahr 2003 markiert nach eigener Einschätzung einen vorläufigen Tiefpunkt in der wirtschaftlichen Entwicklung des Baustoffhandels in Deutschland. Der Umsatz der Branche ist im abgelaufenen Jahr 2002 um drei Prozent auf 14,4 Mrd. € zurückgegangen, teilte Lothar Müller, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) auf der Bau in München mit. Vier Prozent der Beschäftigten verloren den Angaben zufolge ihren Arbeitsplatz. Im Jahr 2001 hatte der Umsatzrückgang 7,5 Prozent betragen. Laut einer Umfrage des Verbandes befürchten die 1.240 im BDB organisierten Baustoffhändler einen weiteren Umsatzverlust von fünf Prozent im laufenden Jahr. Müller rechnet damit, dass die Zahl der Mitgliedsunternehmen Ende 2003 bei rund 1.000 liegen werde. Heftig kritisierte er die Baupolitik der Bundesregierung. Dem Verband sind 85 Prozent der deutschen Baustoffhändler angeschlossen.
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