Keine konkreten Verkaufspläne

26.02.2003

Aufregung um ein Interview mit Metro-Chef Hans-Joachim Körber: Verkauf von Praktiker ist eine Option – was der Konzern nicht zum ersten Mal sagt

Die Metro hat derzeit „keine konkreten Pläne“ für einen Verkauf von Praktiker und führt auch „keine Verhandlungen im fortgeschrittenen Status“ mit potenziellen Käufern. Das stellte ein Pressesprecher des Konzerns in Reaktion auf einen Pressebericht über ein Gespräch mit Vorstandschef Hans-Joachim Körber klar. Er räumte jedoch ein, dass die Baumarkttochter die Gewinnziele nicht erreicht habe und sich die Metro die Option eines Verkaufs weiterhin offen hlte. Im Vordergrund stünden aber die Bemühungen, die Vertriebslinie zu optimieren. Einen konkreten Zeitpunkt, zu dem Praktiker die Rentabilitätsvorgaben erreichen müsse, gebe es derzeit nicht. Positiv werde bewertet, dass die Baumarktsparte Marktanteile hinzugewonnen habe und dass sich das Geschäft in Osteuropa gut entwickle. Der Vorstandssprecher von Praktiker, Wolfgang Werner, erklärte dazu: „Wir wissen, dass der langfristige Verbleib im Metro-Konzern von der Erreichung unserer Renditeziele abhängt“. Er verweist außerdem darauf, dass der flächenbereinigte Umsatz sei drei Quartalen steigt.
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