Coupons sind auf dem Vormarsch

Studie: Couponing fördert die gezielte kurzfristige Umsatzsteigerung  eines Produktes. Eine langfristige Bindung der Kunden ist dagegen kaum möglich

Bis zum Jahr 2007 wird sich die Gesamtzahl an Coupons gegenüber heute auf rund 15 Milliarden mehr als verdoppeln. Dies ist das Ergebnis der Studie "Couponing als Marketinginstrument in Deutschland" der Unternehmensberatung Mercer Management Consulting. Der Wegfall des Rabattgesetzes und der Zugabeverordnung, aber auch der intensiver werdende Kampf um den Kunden animieren den deutschen Einzelhandel zunehmend, innovative Marketinginstrumente einzusetzen.
Vor allem das Couponing, das sich hierzulande noch am Anfang der Entwicklung befindet, wird dabei signifikant an Bedeutung gewinnen. Denn die Mehrheit der Verbraucher steht Gutschein-Aktionen aufgeschlossen gegenüber. Allerdings ist Couponing für Hersteller wie Händler nicht ohne Risiko. Gutschein-Aktivitäten sind zwar relativ leicht abzuwickeln und steigern kurzfristig den Umsatz eines Produktes, reduzieren aber die Kundenprofitabilität und erhöhen die Preissensitivität wie auch die Wechselbereitschaft beim Kunden. Eine klare Zieldefinition sowie die Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit sind zwei von vier Erfolgsfaktoren, die Mercer im Rahmen der Studie identifiziert hat, um Couponing zu einem effektiven Marketinginstrument werden zu lassen.
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