„Abschaffung der Eigenheimzulage ist Unfug“

29.03.2004

Die erneute Diskussion um die Wohnbauförderung löst heftige Kritik und Warnung vor einer Wohnungsnot in wenigen Jahren aus

Auf heftige Kritik aus der Baubranche sind die neuerlichen Überlegungen der Bundesregierung gestoßen, die Eigenheimzulage abzuschaffen. Als „Unfug“ bezeichnete Arndt Frauenrath, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, den Vorschlag von Bundeskanzler Schröder in seiner Regierungserklärung vom Donnerstag. „Diese ewige Debatte über die Eigenheimzulage schadet nicht nur der Bauwirtschaft. Die Verbraucher wissen nicht mehr, woran sie sind“, sagte Frauenrath. Eine massive Verknappung des Wohnraumes und eine Explosion der Mieten erwartet Dr. Klaus-Peter Möller, Vorstand des Pestel Instituts für Systemforschung, Hannover, für den Fall, dass die Eigenheimzulage gestrichen wird. Wenn der Einfamilienhausbau in Zukunft ausfällt, würden 2010 rund eine Mio. Wohnungen in den alten Bundesländern fehlen, warnt der Wissenschaftler.
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