„Sieger ruinöser Rabattschlachten“

21.12.2005

Die Umsätze von Hornbach sind in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres gestiegen, das Ergebnis ist rückläufig. Albrecht Hornbach begrüßt den Börsengang von Praktiker

Hornbach hat seine Umsätze in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres (1. März bis 30. November 2005) gesteigert, hatte beim Ergebnis jedoch Rückgänge zu verzeichnen. In der Holding lagen die Umsätze nach drei Quartalen mit 1,8920 Mrd. € um 7,2 Prozent über dem Wert aus dem Vorjahreszeitraum. Im dritten Quartal ist der Nettoumsatz um 8,3 Prozent auf 599,9 Mio. € gestiegen. Die Bau- und Gartenmärkte im Teilkonzern Hornbach-Baumarkt-AG haben ihren Umsatz auf vergleichbarer Verkaufsfläche im dritten Quartal um 1,8 Prozent auf 561,6 Mio. € und in den ersten neun Monaten um 1,1 Prozent auf 1,7791 Mrd. € erhöht. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag in der Holding nach neun Monaten bei 95,3 Mio. € und damit um 15,3 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der Holding, führt den Ergebnisrückgang zum einen auf das gute Ergebnis im Vorjahr zurück, „das nur schwer zu toppen ist“. Zum anderen verwies er bei der Präsentation der Bilanz auf den „knallharten Wettbewerb“ in der Branche. Hornbach werde als Sieger aus der „Ära ruinöser Rabattschlachten“ hervorgehen. Die Rückkehr des Wettbewerbers Praktiker an die Börse begrüßte er als einen „Schritt zur weiteren Öffnung der Do-it-yourself-Branche hin zu den Kapitalmärkten“.
In den kommenden fünf Jahren will das Unternehmen allein im Inland 15 neue Märkte eröffnen. Schwerpunkte der Expansion sind der Großraum München sowie Düsseldorf und Hamburg.
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