Spürbar erholt

Im dritten Quartal holt der Praktiker-Konzern vor allem mit der Vertriebslinie Praktiker im Inland auf, die ihre Verluste aus dem ersten Halbjahr mehr als ausgleicht. Dem Baumarktbetreiber macht allerdings das Auslandsgeschäft zu schaffen

Der Praktiker-Konzern hat im dritten Quartal 968,0 Mio. € und damit 4,8 Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang ist auf das schleppende internationale Geschäft zurückzuführen. In Deutschland nämlich habe sich das Geschäft spürbar erholt. Hier sind die Umsätze um 1,0 Prozent auf 663,5 Mio. € gestiegen. Die beiden Marken Praktiker und Max Bahr haben um jeweils 1,3 Prozent zugelegt, die sonstigen Vertriebslinien, vor allem Extra Bau + Hobby, haben Umsatz verloren.
In seiner Quartalsmitteilung hebt der Konzern die Verbesserung von Umsatz und Ertrag der Marke Praktiker hervor. Sie hat ihr operatives Ergebnis um 11,7 Prozent auf 13,0 Mio. € gesteigert und damit die Verluste aus den ersten sechs Monaten mehr als ausgleichen. Die Vertriebslinie habe ihre zu hohen Vorräte abgebaut und deutlich weniger Umsatz treibende Rabattaktionen einsetzen müssen, heißt es dazu.
Im Ausland sind die Umsatzerlöse um 15,5 Prozent auf 304,5 Mio. € gesunken. Auf vergleichbarer Fläche ist der Umsatz um 18,9 Prozent zurückgegangen. Den Angaben zufolge machten negative Wechselkurseffekte rund zwei Drittel der Umsatzverluste aus.
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