Mietservice-Studie

Zukunftstrend? Erst mieten, dann – eventuell - kaufen

Die Splendid Research GmbH fragte im Juli 2018 im Rahmen einer Studie nach ungenutzten Potenzialen im Online-Mietservice.Bildunterschrift anzeigen
Die Splendid Research GmbH fragte im Juli 2018 im Rahmen einer Studie nach ungenutzten Potenzialen im Online-Mietservice.

Besitzen oder nur mieten? Das Marktforschungsinstitut Splendid Research GmbH fragte online m Juli 2018 im Rahmen der Studie "Online Mietservice Monitor" insgesamt 1.014 Menschen im Alter von 18 bis 69 Jahren, wo noch ungenutzte Potenziale liegen und wie Firmen neue Kunden für ihren Online-Mietservice erreichen können. Bei dieser Dienstleistung handelt es sich um das Angebot eines Unternehmens an seine Kunden, die Produkte zunächst nur zur Miete zu beziehen, allerdings mit der Option des Kaufes.
Knapp die Hälfte der deutschen Konsumenten fühlt sich von solchen Angeboten angesprochen. Aber: Nicht etwa aufgrund ihres Online-Mietservices sind die Anbieter derselben so bekannt, sondern trotzdem. Es sind nämlich die großen Marken, mit denen die Kunden etwas anfangen können, während die Spezialisten in Sachen Mietservice (noch) weitestgehend unbekannt sind.
Der bekannteste Mietservice ist der von Obi - ausgerechnet ihm liegt jedoch ein anderes Konzept zugrunde als allen anderen Mietservices. Denn hier können Kunden lediglich Werkzeuge ausleihen ohne die Möglichkeit, diese später zu übernehmen. Im Gegensatz dazu fallen die Bekanntheitswerte des erst vor wenigen Monaten gestarteten Mietservice für Kinderkleidung von Tchibo deutlich geringer aus. Lediglich acht Prozent der Bevölkerung ist Tchibo Share ein Begriff.
Am zufriedensten sind aktuelle Kunden mit dem Serviceangebot von Obi, aber auch Otto, Media Markt und Saturn erreichen positive Bewertungen. So tut sich Otto beispielsweise durch hervorragende Lieferzeiten hervor und Media Markt besticht durch einfache Bestellvorgänge.
Doch nicht alle der insgesamt 130 getesteten Produkte sprechen Kunden gleich stark an. Das größte Interesse liegt demnach mit 40 Prozent im Elektronikbereich. Smart TV und Smartphone sind dabei die beliebtesten Artikel. Ähnlich hoch wie im Elektronikbereich liegt übrigens der Gesamtinteressentenanteil an Produkten aus der Kategorie Heimwerken.
Als wichtigstes Motiv für das Mieten geben knapp 44 Prozent der Interessenten an, dass sie ein Produkt lediglich für einen bestimmten Zeitraum benötigten. Auf Platz zwei liegt die Ersparnis: So erhoffen sich knapp 43 Prozent, durch das Mieten weniger Geld auszugeben als bei einem Kauf.
Die vollständige Studie gibt es unter
www.splendid-research.com/online-mietservice
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Das neue Abo: Print – Digital – Online
Jetzt gratis testen
diy - Das Fachmagazin für die Do-it-yourself-Branche
Lesen Sie auch