EHI und Microsoft

Künstliche Intelligenz hat großes Potenzial im Handel

Aus dem Whitepaper "Smart Stores" von EHI und Microsoft.
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Aus dem Whitepaper "Smart Stores" von EHI und Microsoft.
21.02.2019

Internet of Things (IoT) und vor allem Künstliche Intelligenz (KI) sind die Basistechnologien des digitalisierten und vernetzten Stores und haben im Handel großes Zukunftspotenzial. Zu diesem Ergebnis kommen das EHI Retail Institute und Microsoft in dem Whitepaper "Smart Store", das sie zur Euro-CIS 2019 veröffentlicht haben.
Insbesondere in KI sehen die meisten Händler eine große Relevanz. Eine flächendeckende Verbreitung dieser neuen Technologien ist im deutschen Handel zurzeit allerdings noch nicht feststellbar. Viele der Technologien kommen in einzelnen Filialen im Rahmen von Pilotprojekten zum Einsatz.
"Der Handel befindet sich in der Entwicklung hin zu Smart Stores aktuell in einer Konzeptions- und Aufbauphase und sucht offensiv nach Lösungen, um mit personalisierten Angeboten zu begeistern und mit KI und IoT Handelsprozesse neu zu erfinden", fasst Xenia Giese, Industry Solution Executive Retail & Consumer Goods bei Microsoft Deutschland, die Analyse zusammen.
Künstliche Intelligenz (KI) wird den Handel maßgeblich verändern, darin besteht unter den Befragten breiter Konsens. So sieht die überwiegende Mehrheit (69 Prozent) KI als wichtigsten technologischen Trend der kommenden Jahre. Laut Einschätzung von mehr als der Hälfte (53 Prozent) der Händler wird KI vor allem im Bereich der vorausschauenden Datenanalyse (Predictive Analytics) eine tragende Rolle spielen.
Im Einsatz ist KI bereits bei einem knappen Drittel (32 Prozent) der Händler, weitere 36 Prozent haben konkrete Umsetzungspläne für die nächsten drei Jahre.Bei der Einschätzung der Zukunftsrelevanz von Internet of Things-Technologien sind die Befragten noch zurückhaltend. Immerhin betrachten aber 22 Prozent der Händler IoT als einen der wichtigsten technologischen Trends der kommenden Jahre. IoT-Anwendungen sind bereits bei 28 Prozent der Händler im Einsatz. Weitere 23 Prozent planen eine entsprechende Umsetzung in den kommenden Jahren.
Smarte Regale und Warenträger (Smart Shelves), also mit Sensorik ausgestattete Möbel, die beispielsweise automatisierte Bestandsmeldungen abgeben und drohende Out-of-Stock-Situationen melden, werden von einem Zehntel der Händler eingesetzt. Der Einsatz beschränkt sich aber in erster Linie auf einige wenige Pilotprojekte
Aus dem Whitepaper "Smart Stores" von EHI und Microsoft.
Aus dem Whitepaper "Smart Stores" von EHI und Microsoft.
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