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Grillmarkt wächst auch 2018 nur auf Sparflamme

Der Grillmarkt hat längst nicht mehr die Wachstumsraten vergangener Jahre vorzuweisen, wie die IFH-Zahlen zeigen.Bildunterschrift anzeigen
Der Grillmarkt hat längst nicht mehr die Wachstumsraten vergangener Jahre vorzuweisen, wie die IFH-Zahlen zeigen.
20.05.2019

Der Markt für Grillgeräte/-brennstoffe und -zubehör verzeichnet 2018 ein Plus von lediglich 1,1 Prozent. Bereits in den beiden zurückliegenden Jahren waren die Zuwachsraten mit 1,7 und 1,9 Prozent vergleichsweise schwach gewesen. Das zeigt der neue "Branchenfokus Grillen im Garten" des IFH Köln in Zusammenarbeit mit dem Industrieverband Garten (IVG). Erstmals erzielt der Gesamtgartenmarkt mit einem Umsatzgewinn von 1,4 Prozent ein höheres Wachstum als das Segment "Grillen im Garten".
"Zwar ist auch der (mediale) Hype um das Thema Grillen weiterhin ungebrochen und würde einen anderen Marktverlauf vermuten lassen, allerdings scheint der Bedarf an Grillgeräten und Grillzubehör vorerst gedeckt zu sein. Hinzu kommt, dass es gerade in Bau- und Heimwerkermärkten mittlerweile einen hohen Anteil von Handelsmarken gibt, die sich negativ auf die Durchschnittspreise und damit auf die Umsatzentwicklung auswirken", erklärt Christian Lerch, Senior Consultant am IFH Köln.
Aus Sicht der Marktforscher eine weitere Überraschung: Noch nie entwickelten sich die verschiedenen Grillgerätearten so unterschiedlich. Während Holzkohlegrillgeräte ein deutliches Minus verzeichnen, stagnieren Elektrogrills und gasbetriebene Produkte erfreuen sich eines außergewöhnlich hohen Zuwachses.
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