„Hallen nicht mehr zu retten“

Brand im Hagebau-Zentrallager West

Wohl den Flammen zum Opfer gefallen, das Zentrallager West der Hagebau in Herten. Bild: Hagebau.Bildunterschrift anzeigen
Wohl den Flammen teilweise zum Opfer gefallen, das Zentrallager West der Hagebau in Herten. Bild: Hagebau.
02.03.2020

Im Zentrallager West der Hagebau in Herten hat es am Sonntag in den Morgenstunden einen Großbrand gegeben. Wie Frank Roth, Pressesprecher der Hagebau, der diy-Redaktion mitteilte, sind ca. 40 Prozent der Lagerfläche abgebrannt und es werde aktuell immer noch gelöscht. Von dem Brand betroffen sind demnach Waren aus den Bereichen Gartenmöbel, Holzwerkstoffe und klassische Baumarktartikel. Zur genauen Schadenshöhe konnte Roth noch keine Auskunft gegeben. Ob es außerdem zu Auswirkungen auf die Belieferung der Standorte komme, könne man noch nicht abschätzen, so der Sprecher. Es sei jedoch auch Ware aus beispielsweise China eingelagert gewesen, die "aktuell schwer lieferbar sei", so Roth.
Wie mehrere Lokalzeitungen berichten, sei eine Rauchwolke kilometerweit zu sehen gewesen. Die Hallen seien nicht mehr zu retten, berichtete Christian Schell, Pressesprecher der Feuerwehr Recklinghausen am Sonntagabend. Von dem Brand betroffen sind laut der Feuerwehr neben der Halle auch eine überdachte Freifläche und ein nicht überdachter Lagerplatz. Zu Spitzenzeiten waren bei dem Brand der Lagerflächen 200 Kräfte im Einsatz.
Die Kooperation betreibt Logistik-Standorten Schleinitz bei Halle (Saale), Neumünster, Herten, Westerkappeln und Burgau. Der Standort Herten wurde 1972 gegründet und umfasst 22.000 m² überdachte Fläche sowie insgesamt 86.000 m² Fläche. Laut der Hagebau werden in Herten mehr als 6.000 Artikel gelagert, womit der Standort im Vergleich zu allen anderen Logistikstandorten der kleinste ist.
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