Interhyp-Studie

Der Traum vom Haus wird seltener Realität als früher

23.02.2021

Die von Hamburg ausgehende und auf ganz Deutschland ausgeweitete Diskussion um den Bau von Einfamilienhäusern sollte auch im Kontext der Wünsche vieler Bauherren und Käufer betrachtet werden, so Interhyp, Vermittler privater Baufinanzierungen. Laut der sogenannten Wohntraumstudie des Unternehmens würden sich 63 Prozent der Befragten für diesen Wohntyp entscheiden, bei den 18- bis 29-Jährigen sogar 77 Prozent. Einen Garten wünschen sich 73 Prozent und eine Garage 71 Prozent der Untersuchungsteilnehmer.

Der Vermittler berichtet zudem, dass rund 60 Prozent aller bei Interhyp finanzierten Immobilien bei einer Erstfinanzierung Häuser sind (Jahr 2020), im Jahr 2010 lag der Anteil noch bei 70 Prozent. Der Anteil der Häuser ist seit Jahren rückläufig, während der Anteil von Eigentumswohnungen von 30 Prozent im Jahr 2010 auf rund 40 Prozent im Jahr 2020 gestiegen ist. „Viele unserer Kunden wünschen sich ein Einfamilienhaus. Allerdings sehen wir, dass die Menschen ihr Wohneigentum häufiger als früher nicht in einem Haus, sondern in einer Wohnung finden“, sagt Mirjam Mohr, Interhyp-Vorständin für das Privatkundengeschäft. Ein Grund sei, dass viele Käufe in Städten realisiert werden - und dort sei der Anteil der Wohnungen höher.

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