Liqui Moly-Tochter

Saarlouis stoppt Neubau von Meguin-Zentrallager im Saarhafen

Das Tanklager im Saarhafen. In unmittelbarer Nähe wollte Meguin ein Zentrallager und 50 neue Arbeitsplätze schaffen.Bildunterschrift anzeigen
Das Tanklager im Saarhafen. In unmittelbarer Nähe wollte Meguin ein Zentrallager und 50 neue Arbeitsplätze schaffen.
04.06.2021

Der Stadtrat von Saarlouis hat sich dagegen ausgesprochen, dass der Schmierstoffproduzent Meguin ein neues Zentrallager im Saarhafen baut. Das Tochterunternehmen von Liqui Moly wollte rund 45 Mio. Euro investieren, nachdem es bereits in den vergangenen Jahren Investitionen für 25 Mio. Euro am Standort gab – darunter in die Erweiterung der Labore und der Tanklager mit einem Fassungsvermögen von rund 18 Mio. Liter. Neben dem bestehenden Tanklager auf dem 71.300 m² großen Areal im Saarhafen wollte das Unternehmen ein modernes Zentrallager mit einer Fläche von 35.000 m² errichten. Ein Neubau ist durch das Wachstum der Unternehmensgruppe nötig, die bisher mehrere kleine Lager in Zusammenarbeit mit Logistikunternehmen betreibt.

„Der Aufwand in der jetzigen Form ist enorm und auf Dauer nicht leistbar. Durch das neue Lager würden wir pro Jahr eine Wegstrecke von fast 670.000 km sparen. Das entspräche der Wegstrecke von fast 17-mal um die Welt. Zusätzlich sparten wir 2.000 Tonnen CO2-Emissionen jährlich ein“, erklärt Meguin-Geschäftsführer Günter Hiermaier.

Meguin rechnete mit rund 50 neuen Arbeitsplätzen, die durch das Lager im Saarhafen Dillingen entstanden wären. Zurzeit beschäftigt das Unternehmen 275 Arbeitnehmer am Standort in der Rodener Straße.

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