Umsatzrückgang im Segment DIY

Retail Sales Monitor 1/2022 zeigt verändertes Kaufverhalten

Für den stationären Handel berichten die Branchenexperten von einem Umsatzrückgang im vergangenen Jahr. 
Für den stationären Handel berichten die Branchenexperten von einem Umsatzrückgang im vergangenen Jahr. 
30.03.2022

In der Corona-Pandemie hat sich das Kaufverhalten vieler Konsumentinnen und Konsumenten grundlegend verändert: Der Online-Handel hat in den vergangenen zwei Jahren kräftig zugelegt und bleibt der wichtigste Wachstumstreiber im deutschen Einzelhandel. Das zeigt der Retail Sales Monitor 1/2022, den die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG AG gemeinsam mit dem EHI Retail Institute in Köln vier Mal im Jahr herausgibt.

Die Studie gibt auch Auskunft über den DIY-Einzelhandel und beruft sich dabei auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes und des BHB. So habe die Branche 2021 nicht an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen können. KPMG berichtet von einem Umsatzrückgang um nominal 6 Prozent und preisbereinigt von 7,9 Prozent sowie von Umsatzeinbußen von über 40 Prozent infolge der Ladenschließungen Anfang des vergangenen Jahres.

Konsumlaune schwächt sich ab

Die Entwicklung des deutschen Einzelhandels im vierten Quartal 2021 sowie im Gesamtjahr 2021 war von einer konjunkturellen Erholung, aber auch der höchsten Inflation seit fast 30 Jahren geprägt, so die Macher der Studie weiter. Angesichts steigender Verbraucherpreise und der vierten Corona-Welle ist das HDE-Konsumbarometer seit Juli 2021 kontinuierlich gesunken. In den kommenden Wochen dürfte der Krieg in der Ukraine einen größeren Einfluss auf das Konsumverhalten haben, nehmen die Handelsexperten an.

Der Gesamtumsatz im deutschen Einzelhandel stieg gegenüber 2020 real um 0,3 Prozent (Vorjahr: + 4,6 Prozent). Der Umsatz im Versand- und Online-Handel zu 2020 hat sich real um 12,3 Prozent gesteigert (Vorjahr: + 25,1 Prozent) und erreicht erstmals einen Wert über 100 Mrd. Euro. Der stationäre Einzelhandel verzeichnete einen Umsatzrückgang um 0,7 Prozent. Der HDE rechnet für das Jahr 2022 mit einem Umsatzplus von nominal 3 Prozent.

Hier geht es zum vollständigen Report. 

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