17. Internationaler BHB-Kongress, Bonn
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Der 17. Internationale BHB-Kongress fand im ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Bonn statt.
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Kongress

Do-it-yourself unter dem Bundesadler

In vollem Saal und mit vollem Programm ließ der BHB das DIY-Jahr 2016 ausklingen. Mit 500 Teilnehmern zeigte sich der alljährliche Kongress am 7. und 8. Dezember 2016 erneut gut besucht.
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Im Mittelpunkt des Kongresses im ehemaligen Plenarsaal des Bundestages in Bonn stand die Frage: Wie kann die Bau-, Garten- und Heimwerkerbranche in Zeiten der Veränderung traditioneller Handelsstrukturen durch demografischen Wandel und Digitalisierung weiterhin erfolgreich wachsen? Referenten aus verschiedenen Bereichen waren eingeladen, ihre Ideen dazu beizutragen. Darunter Michael Mette, stellvertretender Geschäftsführer Ikea Deutschland, Dr. Stefan Vogel, Bereichsleiter des Geschäftsfeldes Livingplus der EK/servicegroup, Ralf Rahmede, Geschäftsführer des Herstellerverbandes Haus & Garten, Alain Paul, Inhaber der Nachhaltigkeit- und Zertifizierungsberatung Holz.ConZert Gmbh sowie Dr. Joachim Bengelsdorf vom Dähne Verlag und Michael Fuchs von der Konzept & Markt GmbH.
Neben Vertretern des DIY-Handels waren zahlreiche Industrie- und Logistikunternehmen sowie Branchenpartner (u. a. die Unternehmen Dachser, Fischer, Gardena, Interseroh, Knauf, Kärcher, Markant, J.W. Ostendorf oder Robert Bosch, Spax, Tesa und Wolfcraft) vor Ort. In seinem Grußwort beleuchtete Detlef Riesche, BHB-Vorstandssprecher und Vorsitzender der Geschäftsführung der Toom Baumarkt GmbH, die aktuellen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen für die Branche. Demnach werde sich der Baumarkthandel zukünftig stärker als zuvor im Wettbewerb mit branchengleichen Formaten, Sortimentsspezialisten, branchenfremden Anbietern ebenso wie mit dem Handwerk und E-Commerce-Pure-Playern behaupten müssen.
Eine Bestandsaufnahme zur wirtschaftlichen Situation der Branche gab Marktforscher Klaus Peter Teipel. Mit Blick auf das Gesamtjahr 2016 betonte er, die Marktkonsolidierung nach dem insolvenzbedingten Marktaustritt der Praktiker-Gruppe sei nahezu abgeschlossen, der Umsatz der Bau- und Heimwerkermärkte derzeit noch um rund 200 Mio. € unter dem Niveau von 2013. Der deutsche erweiterte DIY-Kernmarkt werde 2016 mit einem Gesamtumsatz von 47,9 Mrd. € im Vorjahresvergleich leicht zulegen (plus 1,3 Prozent). Die Bau- und Heimwerkermärkte könnten mit 21,6 Mrd. € ein überdurchschnittliches Plus von 1,5 Prozent erzielen. Für 2017 rechnet Teipel damit, dass der erweiterte DIY-Kernmarkt mit rund 48,4 Mrd. € erneut wächst (plus 1,0 Prozent), ebenso die Umsätze der Bau- und Heimwerkermärkte…
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