Kärcher, Kärcher Battery Universe
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So tritt das „Kärcher Battery Universe“ am POS auf.
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Kärcher

Mit dem Akku in den Garten

Auf einen Schlag bringt Kärcher ein mehr als 40 Geräte um­fassendes „Battery Universe“ auf den Markt. Alleinstellungsmerkmal der beiden Akku-Plattformen ist das LCD-Display.
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Kärcher steigt jetzt voll in den Markt für Gartengeräte ein. Seit 2007 ist die gelbe Marke im Grünen mit seinem Pumpen- und Bewässerungssortiment vertreten, seit vergangenem Jahr gibt es einen Mähroboter von Kärcher. Jetzt kommt ein - noch auszubauendes - Vollsortiment für die Garten- und Grünpflege und beispielsweise auch die Baustellenreinigung.
Es handelt sich durchweg um Akku-Geräte. Denn das ist der Ausgangspunkt für das Unternehmen, das im Reinigungsmarkt breit aufgestellt und in erster Linie für seine Hochdruckreiniger bekannt ist, nun auch ins eigentliche Gartengeschäft vorzudringen: Es hat ein eigenes Akku-System entwickelt, und da man dafür nun schon einmal erhebliche Investitionen getätigt und daran 18 Monate gearbeitet hat, lag es nahe, die Akkus auch über andere Produktsegmente zu vermarkten - Segmente, in denen Kärcher bislang nicht tätig war.
"Wir werden die Akku-Technologie neu positionieren", kündigte Hartmut Jenner auf einer Presseveranstaltung mit mehr als 100 Journalisten aus ganz Europa an.
"Auf einen Schlag", wie Jenner sagte, bringt Kärcher 43 neue Akku-Geräte heraus, davon die meisten für das so genannte "Home & Garden"-Segment, in jeder Produktgruppe jedoch auch mindestens ein Gerät für den Profi. Dabei denkt man beispielsweise an Hausmeister und Ser­vicebetriebe in diesem Bereich. Bis Ende 2020 sollen es 64 Geräte sein. Die neue Akku-Range besteht unter anderem aus fünf Rasenmähern, fünf Heckenscheren, vier Kettensägen, fünf Trimmern beziehungsweise Freischneidern, sechs Laubbläsern beziehungsweise -saugern und natürlich vier Hoch- beziehungsweise Mitteldruckreinigern, und eine echte Weltneuheit wie der Akku-Astschneider ist auch dabei.
Freilich versteht sich Kärcher nicht als Spezialist beispielsweise für Mäher oder Kettensägen. Daher ist die Innovation nicht in erster Linie bei den Gerätefunktionen zu suchen - die sind natürlich durch die Bank auf dem Stand der Technik -, sondern eben beim Ausgangspunkt dieses vielleicht nicht ganz risikofreien Schritts auf den Gerätemarkt, von dem man ja nicht gerade sagen kann, dass er nicht schon über sehr viele, eigentlich genügend Anbieter verfüge.
Hartmut Jenner führte insbesondere drei Argumente an: Kärcher kenne sich dank seines bestehenden Sortiments bestens mit Elektromotoren aus. Immerhin seien die in 97 Prozent der Produkte zu finden und würden zum Teil auch vom Unternehmen selbst produziert, und man habe bislang schon 50 Millionen Akku-Geräte verkauft.
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