Interesse an Praktiker

26.07.2012
Die Goldsmith-Gruppe will der kränkelnden Baumarktkette Geld leihen und kritisiert das Konzept von Anchorage

Clemens Vedder, CEO der Goldsmith-Gruppe, hat nach der Prüfung des Restrukturierungskonzepts für die kriselnde Baumarktkette Praktiker für sein Unternehmen die Bereitschaft erklärt, sich mit einem zweistelligen Millionenbetrag in dem Unternehmen zu engagieren und die Restrukturierung aktiv zu begleiten. „Ich bin überzeugt davon, dass die Restrukturierung von Praktiker erfolgreich umgesetzt und das Unternehmen wieder in die Gewinnzone geführt werden kann“, so Vedder. Er kritisiert ebenso wie die österreichische Fondsmanagerin Isabella de Krassny, die 15 Prozent der Praktiker-Stimmrechte vertritt, den Einstieg des US-Finanzinvestors Anchorage. Anchorage plant, die Sanierung von Praktiker mit einem Hochzinskredit von 85 Mio. € zu finanzieren. Die Finanzierung durch Anchorage soll unter Mitwirkung von Clemens Vedder und seinem Partner Klaus-Peter Schneidewind durch ein alternatives Finanzierungskonzept ersetzt werden. Nach Auffassung Vedders ist sein Finanzierungskonzept weitaus attraktiver für das Unternehmen und beugt dem Risiko des Anchorage-Konzepts vor, aufgrund hoher Finanzierungskosten den Turn-Around nicht zu schaffen. Darüber hinaus trage sein Alternativkonzept entscheidend dazu bei, die Praktiker-Gruppe als Ganzes zu erhalten und insbesondere einen Beitrag zur Sicherung der mehr als 10.000 Arbeitsplätze zu leisten.
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